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AssCompact: Maklerbestand – Husch, husch, weg woans …

Wenn Makler ihre Bestände verkaufen, sind diese nach der Übergabe meist stabiler als befürchtet. Das eigentliche Risiko sei oft nicht die spätere Stornoquote, sondern eine zu geringe Übertragungsquote bzw. ein zu hoher Bestandsabrieb bei der Übertragung – so unser Geschäftsführer Andreas Grimm.

Ich erinnere mich an einen Witz, der in meiner Jugend von Zeit zu Zeit erzählt wurde. Dabei ging es um Schnecken. Die Pointe endete mit dem Satz „Husch, husch, weg woans … (weg waren sie!)“, womit der Protagonist seine große Überraschung zum Ausdruck brachte, dass ganz unerwartet und „plötzlich“ alle Schnecken, die er einsammeln sollte, verschwunden waren. Genau an diese Geschichte musste ich denken, als ich das Ergebnis einer Bestandsübertragung erfahren habe.

Risiko: Zu geringe Übertragungsquote

Wenn Makler ihre Bestände verkaufen, dann sind diese nach der Übergabe meist stabiler als befürchtet. Das eigentliche Risiko ist oft nicht die spätere Stornoquote, sondern eine zu geringe Übertragungsquote bzw. ein zu hoher Bestandsabrieb bei der Übertragung. Ist die Übertragungsquote gering, ist der Käufer mit der Transaktion unzufrieden – zumindest dann, wenn er einen festen Kaufpreis vereinbart hat. Um sein Risiko abzuschätzen, lässt sich ein Käufer deshalb vorab eine (hoffentlich) anonymisierte Bestandsliste vorlegen.

Wird alternativ ein Kaufpreis vereinbart, der sich nach dem übertragenen Bestand richtet, guckt der Käufer in der Regel nicht ganz so genau hin, denn er muss schließlich nur für den Teilbestand bezahlen, der tatsächlich bei ihm angekommen ist. Das Übertragungsrisiko trägt damit der Bestandsverkäufer…

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AssCompact: Bestandsübertragung – der Makler als Saboteur

Die Bestandsübertragung steht an. Eigentlich ist auch schon alles klar. Wie und warum viele fähige Makler gegen Ende ihrer beruflichen Laufbahn doch zu „kleinen Saboteuren“ werden, lesen Sie hier. Und auch, welches Gegenmittel helfen könnte.

Viele Makler in Deutschland sind erfahrene Berater und erfolgreiche Unternehmer. Über Jahrzehnte hinweg haben sie ihre Unternehmen aufgebaut, Kunden in der Altersvorsorge oder in Finanzanlagen beraten und das Risikomanagement von Gewerbe- oder Industriebetrieben organisiert. So haben sie Unternehmenswerte geschaffen. Und plötzlich, ganz zum Schluss ihres unternehmerischen Schaffens, wandeln sich manche von ihnen plötzlich zu kleinen Saboteuren. Langsam, übellaunig, überkritisch und zu unvorhersehbaren Stimmungsschwankungen neigend.

Eigentlich bevorzugen sowohl Kunden als auch Mitarbeiter Menschen, die zu einem freundlichen und zuvorkommenden Umgang neigen, engagiert sind und deren Verhalten zumindest in Grundzügen eingeschätzt werden kann. Genau diese Eigenschaften scheinen aber manche Makler zu verlieren, wenn sie beginnen, sich mit ihrer Unternehmensnachfolge zu beschäftigen. Ohne eine große tiefenpsychologische Analyse gemacht zu haben, liegt dennoch der Verdacht nahe, dass diese Verwandlung damit zusammenhängen könnte, dass sich der betreffende Makler dagegen sträubt, die Nachfolge in eigener Sache wirklich anzugehen, das liebevoll großgezogene Unternehmen tatsächlich in andere Hände zu übergeben – die Bestandsübertragung anzugehen.

Verzögerungen und schlechte Stimmung

So sabotiert mancher Makler seine Nachfolgeplanung schon dadurch, dass er in den Vertragsverhandlungen mit uns eine Schleife um die andere dreht, Vertragsklauseln hinterfragt und nochmals überlegt – und zum Schluss dann irgendwann doch unterschreibt, ohne dass es zu Änderungen am Vertragstext gekommen wäre. So gewinnen die kleinen Saboteure im Unterbewusstsein einige Wochen oder gar Monate, in denen das Nachfolgeprojekt nicht angegangen werden kann.

Noch effektiver und unauffälliger verzögert man die Bestandsübertragung übrigens dadurch, dass es dem Steuerberater oder Buchhaltungsbüro nicht gelingt, Auswertungen wie Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen oder unterjährige BWAs zu liefern. Es ist erstaunlich, wie oft die Systeme von Steuerberatern zu streiken scheinen, gerade dann, wenn wir eine Unternehmens­bewertung erstellen wollen.

Wenn die Vorarbeiten dann alle geleistet sind und die Verhandlungen mit potenziellen Kandidaten anstehen, greifen die kleinen Saboteure des Unterbewusstseins zu schwereren Waffen. So sinkt die Laune eines Verkäufers oftmals spürbar und rapide, sobald ein potenzieller Kaufinteressent beginnt, Fakten kritisch zu hinterfragen. Ist die Stimmung in den Keller gefahren, ist die Chance groß, dass der Interessent irgendwann absagen wird….

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AssCompact: Wie auch ein unverkäuflicher Maklerbestand glücklich macht

Wenn Makler mit ihren Kunden keine schriftlichen Maklerverträge abgeschlossen haben und über keine der DSGVO entsprechende Datenschutzvereinbarung mit ihren Kunden verfügen, wird die Bestandsübertragung an einen Nachfolger schwierig bis unmöglich – er ist schlicht unverkäuflich. Es sei denn, man hat Ideen.

DSGVO und Bestandsübertragung

Wer die Diskussionen in den sozialen Medien verfolgt, wird feststellen, dass mancher Bestandskäufer sich rühmt, dass die DSGVO bei der Bestandsübertragung gar kein so großes Hindernis sei. „Bestandskauf ist nichts für Feiglinge“, hieß es da an einer Stelle. Ganz offen wird darüber berichtet, dass bisher angeblich noch nie größere Probleme aufgetreten seien, auch wenn nicht alle Kunden eine aktuelle Datenschutzvereinbarung unterzeichnet hätten.

Vermutlich handelt es sich bei solchen Aussagen nur um geschicktes Marketing. Schließlich besteht der entscheidende Wettbewerbsvorteil beim Bestandskauf darin, verkaufswillige Makler schneller zu finden als die Mitbewerber. Da Altinhaber auch nur Menschen sind, reden sie vermutlich lieber mit Käufern, die ein einfaches Projekt suggerieren, als mit denen, die die DSGVO thematisieren. Der Kaufinteressent dürfte sich sagen: „Warum soll man solche Problemchen adressieren, wenn sie noch früh genug von selbst auftauchen?“ Wenn der Alt­inhaber dann schon zu erschöpft ist, um sich nochmals um weitere Interessenten zu bemühen, sind keine weiteren Mitbewerber mehr im Rennen und der Interessent hat leichtes Spiel.

Altinhaber ist Leidtragender

Der Leidtragende ist der Alt­inhaber. Der wird irgendwann feststellen, dass von den erhofften 100% Kaufpreis nur wenige Prozente ankommen, weil nur ein geringer Teil des Bestands tatsächlich übergabefähig war. Denn der Käufer bezahlt nur für das, was datenschutzkonform und provisionswirksam bei ihm ankommt. Beim Rest beginnt das mühsame Einholen von neuem Maklervertrag und Datenschutzvereinbarung und der große Frust.

„Das Problem kann man ganz leicht umgehen, indem man den Bestand in eine GmbH packt“, rät der eine oder Anwalt seinen Mandanten. Doch das ist vor allem dann eine schlechte Idee, wenn die Übergabe kurzfristig erfolgen soll oder der Bestand nicht besonders groß ist: Kleine GmbHs sind schwer verkäuflich und der Steuereffekt vernichtet vermutlich einen Großteil des erhofften Nutzens….

 

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AssCompact: Unternehmensnachfolge missglückt – Und schuld bist du!

Am Ende einer Unternehmensnachfolge sollten eigentlich beide Seiten mit dem Ergebnis glücklich sein. Manchmal bleiben jedoch lebenslanger Frust oder ein jahrelanger Rechtsstreit darüber, wer was wann wo wie vereinbart, zugesagt oder geleistet haben soll oder eben nicht – und die Frage nach der Schuld.

Hat man einen Schuldigen gefunden, ist das Ergebnis bei unzufriedenstellender oder missglückter Unternehmensnachfolge zumindest etwas einfacher zu ertragen. Man kann Schuldige belehren, beschimpfen, verantwortlich machen. Dafür, dass Dinge nicht wie erwartet gelaufen sind. Dafür, dass man keinen Nachfolger gefunden hat und den Bestand verscherbeln musste. Dafür, dass man für manche Risiken doch haftet, obwohl die an den Käufer übergegangen sein sollten. Oder dafür, dass das Finanzamt plötzlich doch Steuern verlangt. Ein Schuldiger wird für den Geschädigten jedoch richtig „sexy“, wenn er ihn in Haftung nehmen kann – oder ihn sogar einsperren lassen kann.

Leumund genau prüfen

Letzteres ist sicherlich eine Forderung, die eher den Rachegelüsten geprellter Bestandsverkäufer entspringen dürfte, als dass es eine echte Option wäre. Um einen Schuldigen möglichst sicher ins Gefängnis schicken zu können, müsste der sich schon eines Vergehens wie schweren Betrugs schuldig gemacht haben. Das könnte nach § 263 StGB der Fall sein, wenn er den anderen in wirtschaftliche Not bringen sollte. Das ist mit dem Kaufpreis eines Maklerunternehmens zumindest in Einzelfällen möglich. Bis aus einem Betrugsvorwurf allerdings eine eindeutig nachgewiesene Tat mit Schuldspruch wird, ist es ein langer Weg, den man am besten dadurch vermeidet, dass man sich seine Geschäftspartner vorher sehr genau aussucht und den Leumund prüft….

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AssCompact: Abschlusscourtage ist „verbraucht“! – Wirklich?

Die Bewertung eines Maklerbestands ist ein Thema, das immer wieder Anlass für umfangreiche Diskussionen liefert. Besonders beim Wert von abschlussorientierten Vergütungen wie Abschlusscourtagen für Lebensversicherungen erleben auch erfahrene Bewerter immer wieder Neues.

Kürzlich fanden unsere Kollegen auf einer Online-Plattform eine spannend wirkende Ankündigung für ein Online-Seminar, das sich mit dem Thema Bestandsbewertung beschäftigen wollte. Unsere geprüften Sachverständigen sind schließlich immer auf neue Aspekte aus, die sie bei der Bewertung von Maklerbeständen berücksichtigen sollten. Im Anschluss an das Online-Seminar wollten wir darüber diskutieren, ob etwas davon in unsere Bewertungspraxis einfließen sollte.

Wir saßen vor unseren Rechnern und haben dem Referenten gelauscht. Mal herzlich amüsiert, mal entsetzt und dann wieder regelrecht sprachlos vor Verblüffung und Verzweiflung. Selten haben wir eine solch grandios bedeutungsschwangere Vortragsweise erlebt, in der mit einer Selbstverständlichkeit ein angebliches Bewertungsverfahren vorgestellt wurde, das mit so ziemlich allen uns bekannten Grundsätzen der Bewertungstheorie nicht das Geringste zu tun hatte.

Über die Berechnung eines „Ertragswerts“

Was als Berechnung eines „Ertragswerts“ angekündigt wurde, will ich Ihnen nicht vorenthalten. Normalerweise zeugt es von Sachverstand, wenn ein Bewerter Umsatzmultiplikatoren ablehnt, weil diese nicht aussagekräftig sind und keinerlei Rückschlüsse auf die individuellen Werte des zu bewertenden Bestands zulassen. Standard für Experten ist die Verwendung eines (modifizierten) Ertragswertverfahrens. Was aber in diesem Webinar passierte, war „großes Kino“: Es wurde die Bestandscourtage von vor zwei Jahren und ihre zwischenzeitliche Entwicklung herangezogen, um den über zwei weitere Jahre angewachsenen Bestand – ich zitiere den Referenten: „… und jetzt wird es kompliziert …“ – in die Zukunft zu prognostizieren. Und zwar für genau drei Jahre. Diese drei Werte wurden dann abgezinst und zum angeblichen „Ertragswert“ addiert. Auf keinen Fall dürfte aber Abschlusscourtage in irgendeiner Form mit eingerechnet werden, denn die sei ja „bereits verbraucht“…..

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Resultate Institut für Unternehmensanalysen
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