Nachfolge-Check: Ist Ihr Maklerunternehmen übergabefähig?
Die Standortbestimmung vor der Nachfolge
42 Fragen aus acht Perspektiven zeigen Ihnen, wie gut Ihr Makler- oder Finanzdienstleistungsunternehmen auf eine Übergabe, einen Verkauf oder den Notfall vorbereitet ist. Das klingt nach mehr, als es ist: In rund zehn Minuten sind Sie durch.
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Sie beantworten die Fragen online in Ihrem Browser, die meisten mit Ja, Nein oder einer Auswahl aus einer Liste. Am Ende klicken Sie auf Absenden, und die Auswertung geht auf die Reise in Ihr Postfach.
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Wann sollte man den Nachfolge-Check machen?
Die ehrliche Antwort: deutlich früher, als die meisten denken. Wer erst anfängt, wenn er aufhören will, hat bereits viele Möglichkeiten verspielt, die eine geordnete Nachfolge wertvoll machen können.
Der Ruhestand rückt in Sichtweite
Sie denken zum ersten Mal konkret daran, auch wenn es noch fünf oder zehn Jahre hin sind. Genau jetzt ist der Zeitpunkt, an dem Sie noch alle Wege offen haben.
Ein Angebot liegt auf dem Tisch
Ein Maklerpool oder ein Bestandsaufkäufer hat Ihnen eine Zahl genannt, und Sie wissen nicht, ob sie fair ist. Ohne eigene Standortbestimmung lässt sich das nicht beurteilen.
Der Bestand wächst nicht mehr
Sie haben Ihre Neukundenakquise irgendwann aufgegeben, oder Sie überlegen, ob sich weiteres Investieren in Wachstum für Sie überhaupt noch lohnt. Ihre Antwort darauf entscheidet mit, wohin die Reise gehen soll.
Die Familie stellt Fragen
„Wie lange machst Du das noch?“, fragt Ihr Lebenspartner und will mehr Zeit. Oder es gibt jemanden im Familien- oder Gesellschafterkreis, der in Frage kommt? Bevor über das „Wann“ gesprochen wird, sollte klar sein, was da eigentlich übernommen würde.
Für den Notfall ist nichts geregelt
Unternehmertestament und Vollmacht – ein Krankheitsfall im Kollegenkreis führt es Ihnen vor Augen. Die Notfallabsicherung ist eine der acht Perspektiven, die der Check prüft.
Die Übergabe ist gedacht, aber nicht konkretisiert
Sie haben eine Vorstellung im Kopf. Ob Ihr Unternehmen für Ihre Pläne aufgestellt ist, hat bisher niemand geprüft.
Was passiert ohne Nachfolge-Check? Ein Fallbeispiel
Unser Fallbeispiel Herr Müller: ein Makler mit rund 800 Kunden und knapp 180.000 Euro Courtagevolumen. Er wollte es langsam angehen lassen und wartete ab. Während er wartete, schrumpfte sein Geschäft. Und was übrig blieb, war für einen Käufer deutlich weniger wert, als die Courtagesumme vermuten ließ.
500.000 Euro erwartet
So viel hielt Herr Müller für sein Unternehmen für realistisch. Die Zahl beruhte auf einem Bauchgefühl, nicht auf einer Analyse.
10.000 bis 30.000 Euro Basis geboten
Als Festbetrag, dazu ein variabler Anteil auf die laufenden Bestandscourtagen. Genau die waren bei Herrn Müller dünn: Sein Geschäft lebte stärker von einmaligen Abschlüssen als von laufender Betreuung. Dazu kamen Finanzanlagen aus früheren Jahren, deren nachlaufende Risiken und Storni ein Käufer mit übernommen hätte. Übrig blieb die Basis.
450.000 Euro wären möglich gewesen
Mit rechtzeitiger Analyse und einem Wert- und Rentabilitätsplan. Der Unterschied entsteht nicht beim Verkauf, sondern in den Jahren davor.
Welche acht Perspektiven prüft der Nachfolge-Check?
Eine Nachfolge scheitert selten an einem einzigen Punkt. Sie scheitert daran, dass mehrere Dinge gleichzeitig nicht zusammenpassen. Deshalb betrachten wir Ihr Unternehmen aus acht Richtungen.
Zeitliche Perspektive
Wie viel Zeit bleibt Ihnen realistisch bis zur Übergabe? Der Zeithorizont entscheidet, welche Wege überhaupt noch offenstehen.
Persönliche Perspektive
Wie hängen Ihre Lebensplanung, Ihre Rolle im Unternehmen und mögliche Nachfolger im Familien- oder Gesellschafterkreis zusammen?
Unternehmens- und Marktperspektive
Wie steht Ihr Unternehmen fachlich, organisatorisch und im Wettbewerb da? Und wie abhängig ist es von Ihrer Person?
Finanzielle Perspektive
Trägt die Ertragslage einen Kaufpreis, den ein Nachfolger finanzieren kann? Ohne diese Grundlage bleibt jede Preisvorstellung Theorie.
Perspektive des Umfelds
Was erwarten Mitarbeiter, Kunden und Partner von einer Übergabe? Ein Bestand ohne stabiles Umfeld verliert nach der Übergabe an Wert.
Attraktivität aus Sicht des Nachfolgers
Warum sollte jemand ausgerechnet Ihr Unternehmen übernehmen wollen? Diese Frage entscheidet über die Zahl der Interessenten und deren Angebote.
Branchenspezifische Perspektive
Was gilt für Versicherungs-, Investment- und Finanzierungsbestände im Besonderen, regulatorisch, organisatorisch und vertraglich?
Notfallabsicherung
Was passiert mit Ihrem Unternehmen, wenn Sie morgen ausfallen? Die Frage, die am häufigsten verschoben wird und alles gefährden kann.
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42 Fragen, rund zehn Minuten, Ergebnis als PDF. Kostenlos und unverbindlich.
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Fragen beantworten
Sie gehen die 42 Fragen online in Ihrem Browser durch, in einem Zug. Die meisten beantworten Sie mit Ja, Nein oder einer Auswahl aus einer Liste. Das geht schneller, als die Zahl vermuten lässt.
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Auswertung lesen
Sie öffnen das PDF und sehen, wie Ihr Unternehmen in den acht Perspektiven abschneidet und wo der größte Handlungsbedarf liegt. Bei Fragen unterstützen wir Sie gern.
Warum fragt der Nachfolge-Check auch nach der privaten Situation?
Weil ein Verkauf, der wirtschaftlich gelingt und persönlich danebengeht, kein gelungener Verkauf ist.
Wir haben Übergaben erlebt, nach denen der Verkäufer das Geld auf dem Konto hatte und trotzdem in ein Loch fiel, weil mit dem Unternehmen auch die Tagesstruktur, die Kontakte und ein Stück Identität verschwunden waren. Oder weil er sich mit den neuen Eigentümern einfach nicht verstanden hat und es Streit gab.
Deshalb fragt der Nachfolge-Check auch danach, was für Sie persönlich am Unternehmen hängt. Aus den Antworten ergeben sich oft Lösungen, an die vorher niemand gedacht hatte: Sie bleiben Ihrem Nachfolger noch ein paar Jahre als Berater erhalten. Sie müssen nicht sofort aussteigen, Sie müssen aber auch nicht in der Verantwortung bleiben. Sie betreuen beispielsweise Ihre langjährigen Stammkunden weiter, aber als Angestellter und von wo aus Sie das wollen. Oder Sie übergeben in Stufen statt auf einen Schlag.
Möglichkeiten gibt es viele. Um die richtige zu finden, braucht es erst einen belastbaren Überblick, wo Sie stehen.
Nachfolge-Check, Bestandswertrechner oder Nachfolgeplanung?
Drei Einstiege, drei verschiedene Fragen. Sie schließen einander nicht aus. Die übliche Reihenfolge ist Standortbestimmung, Bewertung, Planung.
1. Nachfolge-Check
Beantwortet die Frage: Ist mein Unternehmen übergabefähig? Reifegrad-Prüfung über acht Perspektiven, kostenlos, Ergebnis als PDF. Sie sind hier richtig.
2. Bestandswertrechner
Beantwortet die Frage: Was ist mein Bestand wert? Indikative Bewertung, ebenfalls online und kostenlos. Zum Bestandswertrechner
3. Nachfolgeplanung
Beantwortet die Frage: Wie komme ich vom Ist-Zustand zur fertigen Übergabe? Die begleitete Planung mit Wert-, Rentabilitäts- und Übergabeplan. Zur Nachfolgeplanung
Häufige Fragen zum Nachfolge-Check
Wie lange dauert der Nachfolge-Check?
Rund zehn Minuten. Die 42 Fragen klingen nach mehr, als sie sind: Die meisten beantworten Sie mit Ja, Nein oder einer Auswahl aus einer Liste. Sie machen es in einem Durchgang, und direkt danach geht Ihre Auswertung auf die Reise.
Was kostet der Nachfolge-Check?
Nichts. Der Check und die PDF-Auswertung sind kostenlos.
Für wen ist der Nachfolge-Check gedacht?
Für Inhaber von Maklerunternehmen und Finanzdienstleistungsunternehmen, die ihre Nachfolge oder einen Verkauf im Blick haben. Versicherungsmakler ebenso wie Investmentmakler, Baufinanzierungsmakler und Vermögensverwalter.
Warum brauchen Sie meine Adresse?
Die Auswertung wird auf Sie und Ihr Unternehmen ausgestellt und per E-Mail zugestellt. Ihre Angaben verwenden wir ausschließlich dafür. Ob wir uns bei Ihnen melden dürfen, entscheiden Sie im Formular selbst über ein eigenes Häkchen.
Verpflichte ich mich zu etwas?
Nein. Sie erhalten Ihre Auswertung und entscheiden anschließend selbst, ob Sie darüber sprechen möchten und mit wem.
Ich bin mir bei einzelnen Fragen unsicher. Ist das schlimm?
Nein. Der Nachfolge-Check liefert eine Standortbestimmung. Er liefert keine Zahlen in Euro, sondern einen Indikator dafür, wie dringend Sie gewisse Themenfelder angehen sollten – oder wie entspannt Sie sein dürfen. Antworten Sie nach bestem Wissen. Genau die Punkte, bei denen Sie zögern, sind meist die interessanten.
Was mache ich, wenn ich Fragen zum Ergebnis habe?
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