Fallbeispiel: Herr Müller auf Nachfolgersuche

 

Herr Müller ist Inhaber eines Maklerunternehmens und möchte in ein paar Jahren seinen Maklerbestand an einen Nachfolger übergeben. Sehen Sie anhand dieses Fallbeispiels, welche Auswirkungen ein fehlender Nachfolge-Check beziehungsweise allgemein eine nicht vorhandene Unternehmensanalyse und Nachfolgestrategie auf die Unternehmens-Übergabe haben kann. Das Beispiel von Herrn Müller vermittelt anschaulich die Risiken einer unzureichenden Nachfolgeplanung und zeigt die Vorteile einer genauen Unternehmensanalyse und eines daraus resultierenden Übergabe- und Nachfolgeplans.

 

Erwin Müller sucht einen Nachfolger für seinen Maklerbestand

Erwin Müller ist 55 Jahre alt, seit 6 Jahren Versicherungsmakler und war davor Agenturleiter.

So stellt sich Herr Müller seine Maklernachfolge vor

  • Das Maklerunternehmen über die nächsten 3 Jahre langsam auslaufen lassen.
  • In 1–2 Jahren das Büro per Anzeige in der Fachpresse anbieten, um einen Nachfolger zu finden.
  • Unter den 5–10 richtig guten Kandidaten den Meistbietenden auswählen.
  • Bei 800 Kunden und knapp 180.000 € Courtagevolumen sollten doch locker 500.000 € zusammenkommen.
  • In 3 Jahren wird der Kaufpreis überwiesen und der neue Makler zieht in das Büro von Herrn Müller ein.

Was Herr Müller bei der Bestandsübergabe vergessen hat

  • Sein Unternehmen ist nicht einfach so veräußerbar.
  • Ein geeigneter Nachfolger ist oftmals auch nicht so einfach zu finden.
  • Ein strategischer Investor oder klassischer Bestandsaufkäufer bezahlt nie zu viel.

So ist die Maklernachfolge letztendlich gelaufen

  • Herr Müller hat es wirklich etwas langsamer angehen lassen.
  • Das Geschäft von Herrn Müller ist weniger geworden: Die Sachbestände sind deutlich zurückgegangen. Die Kapitalanlagen will und kann Herr Müller nach den gesetzlichen Neuregelungen nicht mehr bedienen.
  • Herr Müller hat mit seinen Anzeigen nicht wirklich viel Erfolg gehabt: Die vier Bewerber haben sich als wenig geeignet gezeigt oder hatten einfach nicht genügend Geld. Die Bestandsaufkäufer haben ihm zwischen 10.000 und 30.000 € geboten und einen einfachen Prozess versprochen.
  • Herr Müller hat sich verrechnet.
  • Letztlich hat Herr Müller unter Missachtung wesentlicher gesetzlicher Regelungen dann „unter der Hand“ an einen Investor „verkauft“ und seinen Kaufpreis dafür zurückgelegt, die nachlaufenden Risiken und Storni zu bedienen.

Und so hätte die Maklernachfolge mit Nachfolge-Check aussehen können

  • Mit dem Nachfolge-Check hätte Herr Müller gesehen, dass es sich in seinem Fall wirklich lohnt, einen konkreten Plan zu erarbeiten.
  • Mit der Umsetzung des Wert- und Rentabilitätsplans hätte Herr Müller seinen Unternehmenswert von heute 30.000 € auf 450.000 € gesteigert.
  • Mit der Umsetzung des Übergabe- und Nachfolgeplans hätte Herr Müller seinen Nachfolger gut vorbereitet in seinen Markt und in sein Unternehmen eingeführt, sichergestellt, dass sein Nachfolger den Kaufpreis akzeptiert und auch gerne bezahlt, und über staatlich abgesicherte Darlehen die Kaufpreiszahlung abgesichert.
  • Nach insgesamt drei Jahren hätte Herr Müller seinen Ruhestand im wahrsten Sinne des Wortes verdient.

Fazit: Genaue Analyse lohnt sich

Eine genaue Unternehmensanalyse lohnt sich – jetzt Nachfolge-Check für Ihr Unternehmen machen.