Resultate Wissen jetzt auch in der Besser Beraten Akademie

Wer als Makler irgendwann sein Unternehmen erfolgreich verkaufen will, sollte nicht auf bunte Prospekte und Marketing-Versprechen von Bestandskäufern vertrauen. Er sollte sich informieren und eigenes Wissen aufbauen.

Das Resultate Institut bildet Makler unter anderem in der Deutschen Maklerakademie, bei Profino und jetzt auch in der Gut Beraten Akademie der Fonds Finanz GmbH in allen Fragen rund um Unternehmensnachfolgen, Bestands(ver)kauf und Bestandsübertragungen weiter.

Webinare sind unter anderem an folgenden Terminen geplant: 12.07.2020, 27.07.2020 und 30.07.2020.

Informieren Sie sich jetzt bei Fonds Finanz.

Sie wollen konkrete Schritte in ihrer eigenen Nachfolgeplanung angehen? Dann lassen Sie uns wissen, wie wir Ihnen unter die Arme greifen können:

Warnung vor Corona-Virus-Panik-Masche

Pressemitteilung

Sie können die Pressemitteilung auch als pdf oder docx-Dokument herunterladen.

Warnung vor Corona-Virus-Panik-Masche

Das Resultate Institut wurde in den letzten Tagen wiederholt von besorgten Maklern angesprochen, ob es denn stimmen würde, dass aufgrund der Corona-Virus-Pandemie und dem weltweiten Börsen-Crash tatsächlich der Markt für Maklerbestände zusammenbrechen würde. Ein Senior-Makler, der seine Nachfolge regeln will, also davon ausgehen müsse, dass er seinen Maklerbestand oder sein Maklerunternehmen nur mit herben Einbußen verkaufen könne.

In der Tat scheinen einige Marktteilnehmer bei Senior-Maklern Unsicherheit streuen zu wollen, indem sie „Nothilfeprogramme“ für Maklerbestände aufsetzen und damit werben.

„Aus unserer Sicht gibt es überhaupt keinen Grund für einen Senior-Makler jetzt in Panik zu verfallen“, sagt Andreas Grimm, Geschäftsführer des Resultate Instituts aus München. „Wir hatten vor dem Corona-Virus einen extremen Nachfrageüberhang und das hat sich durch das Virus nicht verändert. Im Gegenteil, es drückt noch mehr Liquidität in den Markt. Wir können uns vor Anfragen für Bestandskäufe nicht wehren. Lediglich die Kommunikationswege haben sich verändert und die Projektlaufzeiten sind um wenige Wochen gestiegen, weil die Logistik etwas aufwändiger geworden ist. Es wird meist erst einmal eine Videokonferenz abgehalten, bevor man sich irgendwo persönlich unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßgaben trifft, um sich kennenzulernen.“

Auch Resultate-Geschäftsführer Thomas Öchsner sagt dazu: „Der Kauf eines Maklerbestands ist in der Regel eine langfristige Investition. Die Kalkulationsgrundlagen für die Bewertung eines Maklerunternehmens ändern sich in der ‚long range‘ durch diesen heftigen, aber voraussichtlich eher kurzen Einschlag so gut wie gar nicht. Wir verzeichnen keinerlei Rückgang der Nachfrage nach Beständen. Im Gegenteil, immer mehr Makler spekulieren darauf, Maklerbestände erwerben zu können, um anorganisch wachsen zu können. Wir sehen das fast täglich in unserer Nachfolger- und Investorendatenbank, wenn sich neue Interessenten für Maklerbestände registrieren.“

Maklern, die aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen kurzfristig ihr Unternehmen verkaufen müssen, rät das Resultate Institut auf keinen Fall in eine künstlich angezettelte Panik zu verfallen und sich verunsichern zu lassen, sondern sich ganz nüchtern an die Nachfolgeplanung zu machen oder einen professionellen Berater zur Begleitung des Projekts einzusetzen. Das Corona-Virus dürfte keine nennenswerten Auswirkungen auf den erzielbaren Kaufpreis haben. Die angeblichen „Hilfsprogramme“ helfen vermutlich nur den Bestandskäufern, die dadurch mutmaßlich glauben, einen günstigeren Kaufpreis erzielen oder gar ein echtes Schnäppchen machen zu können.

Makler, die den Wert ihres Maklerbestands abschätzen wollen, können das kostenlose Online-Tool des Resultate Instituts zur indikativen Bestands- und Unternehmensbewertung nutzen: www.bestandswerte.de/

Ansprechpartner: Andreas Grimm

Sie haben Fragen?

Hypoport beteiligt sich an AMEXPool AG

Ein weiteres erfolgreiches Projekt des Resultate Instituts

Berlin / Buggingen / München:

Wie die Unternehmen der Hypoport-Gruppe und AMEXPool AG mitteilen, hat die Hypoport-Gruppe über seine Tochter Qualitypool GmbH 49,997% der Anteile der AMEXPool AG erworben.

Im Zentrum der Überlegungen stehen folgende Kernpunkte:

  • Synergieeffekte mit mehreren Geschäftsmodellen aus dem Hypoport-Netzwerk
  • Spezialisten für Gewerbeversicherungen runden Angebot von Qualitypool ab
  • Enge Zusammenarbeit auch mit der Versicherungsplattform SMART INSUR geplant
  • Zunächst Minderheitsbeteiligung, Option auf spätere Komplettübernahme

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

„Als Initiator dieser Lösung freuen wir uns sehr, dass das Projekt nunmehr erfolgreich umgesetzt werden konnte und wir mit unserer Expertise einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Gelingen leisten konnten“, kommentiert Andreas W. Grimm, Geschäftsführer von Resultate, die „Hochzeit“ der beiden Unternehmen.

Die Maklerpools und Haftungsdächer in Deutschland unterliegen nicht zuletzt durch die starke gesetzliche Regulierung einem hohen Konsolidierungsdruck.

„Wir beobachten den Markt und die Marktteilnehmer im Bereich der Pools, Assekuradeure und Haftungsdächer sehr genau und werden sicherlich noch mehrere Unternehmen im Rahmen von Kooperationen, Beteiligungen oder Übernahmen zusammenbringen und den beteiligten Parteien dadurch einen erheblichen Zugewinn an Produktivität und Marktreichweite verschaffen“, ergänzt Resultate-Geschäftsführer Thomas Öchsner.

Sollten Sie Fragen haben, lassen Sie uns dies gerne wissen.

Resultate ist auf Deutschlandtour

Leider sind alle Termine abgesagt! Die meisten Veranstalter schaffen Ersatz in Form von Webinaren!

Resultate ist auf Deutschland-Tour! Sie können uns auf verschiedenen Veranstaltungen erleben oder Vorträge von uns besuchen.

Hier finden Sie die aktuelle Terminplanung.

Wenn Sie sich mit Maklernachfolge, „Maklerbestand verkaufen“, Maklerrente oder ähnlichen Themen beschäftigen oder Ihr Unternehmen perspektivisch in neue Hände übergeben möchten, dann freuen wir uns auf Ihren Besuch bei uns am Messestand oder in unseren Vorträgen.

  1. 11. März 2020: Maklerfrühstück privat (Berlin) – Maklerfrühstück im kleinen Kreis (Anmeldung)
  2. 20. März 2020: AMEX à la carte Tour (Rust) – Vortrag und Messestand
  3. 24. März 2020: MMM-Messe (München) – Vortrag
  4. 24. März 2020: AMEX à la carte Tour (Soltau) – Vortrag und Messestand
  5. 25. März 2020: AMEX à la carte Tour (Bielefeld) – Vortrag und Messestand
  6. 25. März 2020: SACHPOOL Weiterbildungstage (Dresden) – Messestand
  7. 26. März 2020: AMEX à la carte Tour (Düsseldorf) – Vortrag und Messestand
  8. 26. März 2020: SACHPOOL Weiterbildungstage (Chemnitz) – Vortrag und Messestand
  9. 27. März 2020: AMEX à la carte Tour (Saarbrücken) – Vortrag und Messestand
  10. 31. März 2020: AMEX à la carte Tour (Potsdam) – Vortrag und Messestand
  11. 01. April 2020: AMEX à la carte Tour (Chemnitz) – Vortrag und Messestand
  12. 02. April 2020: AMEX à la carte Tour (Fürth) – Vortrag und Messestand
  13. 03. April 2020: AMEX à la carte Tour (Leipheim) – Vortrag und Messestand
  14. 19. Mai 2020: BCA Heimspiel (Oberursel) – Stand und Workshop

Zu den einzelnen Veranstaltungen können Sie sich auf den Websites der jeweiligen Veranstalter AMEX-Pool (amex-online.de), Sachpool (der-sachpool.de) und BCA (bca.de) anmelden.

Wir freuen uns auf interessante Gespräche.

Sie haben Fragen? Gerne hier:

Berufliche Chance als Projektmanager/in

Wir brauchen Verstärkung für unser kleines innovatives Team

Sie haben gerade zwar etwas besseres vor, dann sollten Sie sich etwas noch besseres vornehmen:

Untersützen Sie uns bei der Weiterentwicklung unseres kleinen Unternehmens.

Wie schlagkräftig wir sind, sehen Sie an unseren Auszeichnungen:

  • 2013: Goldener Bulle für die Versicherungsinnovation des Jahrs für die betriebliche Krankenversicherung CSS.Business unter Mitwirkung der Resultate Gruppe
  • 2020: FinanzBusinessPreis in der Kategorie Innovation für unsere Unternehmensnachfolge-Lösung „Resultate-Select“

Wir haben noch viel vor und brauchen Sie! Wer mag, gerne auch als Mitunternehmer!

Mehr Infos gibt es hier.

Direkte Bewerbungen sind aber auch hier möglich:

Bewerbungsunterlagen

  • Lassen Sie uns bitte wissen, für welche Stelle Sie sich interessieren.
  • Teilen Sie uns bitte mit, warum Sie sich für die Stelle interessieren.
  • Akzeptierte Datentypen: jpg, gif, pdf.
  • Ziehe Dateien hier her oder
    Akzeptierte Datentypen: jpg, gif, pdf.
    Sie wollen uns weitere wichtige Unterlagen zur Verfügung stellen? Gerne. Sie können mehrere Dateien hochladen.

AfW-Vermittlerbarometer: Bundesweites Maklerranking von Resultate

Das Resultate Institut aus München hat als Fördermitglied des AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. („AfW“) die aktuellen, anonymisierten Ergebnisse des AfW-Vermittlerbarometers nutzen können, um seinen Online-Rechner zur Bestandsbewertung um ein bundesweites Makler-Ranking zu ergänzen.

Mit der Nutzung des kostenfreien Online-Tools kann jeder Finanzanlagen- und Versicherungsmakler sich bundesweit mit seinen Kollegen anhand des Jahresüberschusses und des Jahresumsatzes vergleichen.

Das Tool berechnet anhand einer statistischen Verteilungsfunktion die bundesweite Platzierung des Maklers und stellt ihm zudem auch gleich eine Wertindikation für seinen Betrieb oder seinen Maklerbestand zur Verfügung.

Frank Rottenbacher, Vorstand des AfW, meint dazu: „Auf Basis des AfW-Vermittlerbarometers erhält ein Makler über das Berechnungstool eine erste Indikation darüber, ob sein Betrieb im Vergleich zu anderen Maklerbetrieben wirtschaftlicher organisiert ist und kann so für sich unternehmerische Entscheidungen zur Optimierung seines Maklerbetriebs ableiten.“

Makler, die sich für den Wert ihres Unternehmens und ihre Platzierung interessieren, finden das Tool unter folgender Webadresse: https://www.resultate-institut.de/maklerbestand-bewerten/?from=AfW.

Die Pressemittelung in pdf-Form können Sie hier herunterladen: Pressemitteilung

Sollten Sie nähere Informationen wünschen, lassen Sie uns dies gerne wissen:

Pressemitteilung: Simulationsrechner Maklernachfolge

Wir haben eine Pressemitteilung veröffentlicht, die sich mit der Nachfolge von kleinen und mittleren Maklerunternehmen beschäftigt.

Hintergrund

Immer weniger Finanzanlage- und Versicherungsmakler schaffen am Ende Ihres Berufslebens eine geregelte Unternehmernachfolge. Das liegt meist am Nachwuchsmangel und an der unzureichenden Vorbereitung. Deshalb sind Makler oftmals gezwungen, Ihren Kunden- und Vertragsbestand an einen professionellen Bestandskäufer zu verkaufen, wenn sie ihren Betrieb aufgeben wollen. Sehr oft zu nachteiligen Konditionen. Viele der Bestandskäufer scheinen auf der anderen Seite mehr zu ihrem eigenen wirtschaftlichen Nutzen als zum Wohle der neuen Kunden zu handeln.

In der Pressemitteilung berichten wir von der Entwicklung unseres Simulationsrechners „Resultate Select“, mit dessen Hilfe Makler am Ende ihres Berufslebens nunmehr für Ihren Betrieb das Übergabemodell identifizieren können, das den größten Nutzen verspricht und gleichzeitig auch Aspekte wie Kundennutzen und Umgang mit Risiken bei der Auswahl berücksichtigt. Er berechnet, die hochgerechneten Einnahmen des Maklers vor und nach Steuern und gibt so eine fundierte Entscheidungshilfe für die Maklernachfolge.

Zielgruppe

Die Pressemitteilung ist für alle Finanzanlage- und Versicherungsmakler sowie deren Produktgeber aus der Finanz- und Versicherungswirtschaft, deren Dienstleister und Pools von Interesse.

Download

Die Pressemitteilung können Sie als pdf-Dokument von unserer Website unter folgendem Link herunterladen: https://t1p.de/sta6

Hier finden Sie mehr Informationen zu Resultate Select.

Die häufigsten Fragen zu Resultate Select beantworten wir hier: FAQs

Sie haben weitere Fragen? Gerne rufen wir Sie zurück:

Pressemitteilung: BVSV erweitert seinen Vorstand

„Die Guten tun sich zusammen“

Veränderung im Vorstand des BVSV – Claus-Dieter Gorr, Andreas Grimm, Marc Latza wurden in den Vorstand des BVSV berufen

Der BVSV Bundesverband der Sachverständigen für das Versicherungswesen e.V. hat am 08.03.2019 seinen Vorstand umgebaut und verstärkt, um den neuen Herausforderungen gewachsen zu sein.

Neuer Vorstand des BVSV e.V. (Quelle: BVSV e.V.). Von links: Siegfried Schulte, Claus-Dieter Gorr, Marc Latza, Andreas W. Schwarz, Andreas W. Grimm, Hans-Joachim Schlimpert

Zur Verstärkung der Qualität und den weiteren Aufbau der Standards ist mit Wirkung zum 08.03.2019 Herr Claus-Dieter Gorr, geschäftsführender Gesellschafter der PremiumCircle Deutschland GmbH, in den Vorstand berufen worden.  Herr Claus-Dieter Gorr setzt mit seinem Unternehmen seit Jahren Standards für die PKV- und BU- Branche und bringt somit sein großes Fachwissen in den Verband mit ein. Für den BVSV werden unter seiner Führung erstmals Mindeststandards für PKV- und BU- Produkte definiert, die diese Produkte künftig erfüllen müssen, um im Vermittlungsprozess der BVSV-Mitglieder berücksichtigt werden zu können. Sein Team um Hendrik Scherer, ebenfalls Geschäftsführer der PremiumCircle Deutschland GmbH und Heike Maurath, zuständig für die BU- Leistungsfallbegleitung, übernehmen zusätzlich die Verantwortung für die Fachbereichsleitung PKV und BU im BVSV.

Neben der gemeinsamen politischen Arbeit wird der Ausbau der BVSV- Verbraucherzentren vorangetrieben. Dem BVSV ist mit der Verpflichtung von Claus-Dieter Gorr ein echter Coup für den qualitativen und strukturellen Ausbau des Sachverständigenwesens gelungen und schließt somit eine weitere Lücke in der Fachbereichsarbeit.

Des Weiteren konnte Herr Andreas Grimm für den Vorstand des BVSV gewonnen werden. Als Geschäftsführer des Resultate Instiuts für Unternehmensanalyse und Bewertung GmbH,  setzt er mit seinem Mitgeschäftsführer Herr Thomas Öchsner  seit Jahren bestehende qualifiziert, transparente Bewertungsmethoden auch  im Versicherungsbereich um. Daneben beschäftigt sich das Institut insbesondere mit der in diesem Zusammenhang notwendigen Absicherung von Versicherungspraxen und Beständen im Alter und Todesfall. Durch die Zusammenarbeit mit dem Bundesfachbereich für Betriebswirtschaft des BVS Bundesverband der öffentlichen und qualifizierten Sachverständigen e.V. wird der BVSV mit Hilfe des Vorstandes Andreas Grimm diese Empfehlung für die Bewertung kleiner und mittlerer Unternehmen in eigene ggf. auch gemeinsame Standards mit dem BVS umsetzen.

Herr Marc Latza übernimmt den Vorstandposten des Schriftführers im BVSV. Herr Marc Latza ist BVSV Sachverständiger für Haftpflichtversicherungen und leitet seit Jahren den Fachbereich Haftpflicht in der Sachverständigen Ausbildung des BVSV. Seine hohe Qualifikation und seine Fähigkeit, fachliches Wissen zu vermitteln, haben mit dazu beigetragen dass die BVSV Sachverständigen Ausbildung eine branchenübergreifende  Akzeptanz erreicht hat.

Der Vorstand und Leiter der Akademie Herr Christian Müller hat im Vorfeld aus persönlichen Gründen seinen Vorstandsposten niedergelegt, bleibt aber dem BVSV durch die Zusammenarbeit mit dem Verbraucherschutz für Versicherte e.V. erhalten. Ebenfalls aus persönlichen Gründen hat der langjährige Schriftführer Herr Michael Ullbrich seine Vorstandsposition als Schriftführer zur Verfügung gestellt. Der Vorstand des BVSV bedankt sich bei den ausscheidenden Vorstandskollegen für die langjährige, konstruktive  Mitarbeit im Verband.

Durch das Ausscheidend des Herrn Christian Müller wurde die Akademie dem Vorstandsbereich des 2. Vorsitzenden des BVSV  Herrn Hans-Joachim Schlimpert zugeordnet, der schon bisher für die Sachverständigenausbildung zuständig war. Die Akademie verantwortet den gesamten Fortbildungsbereich und damit auch die Kooperation mit der DMA. Die operative Leitung der Akademie wird nunmehr alleine durch Herrn Siegfried Schulte vorgenommen.  Durch seine internationale Zertifizierung als Sachverständiger bringt er den nötigen fachlichen Sachverstand mit um diesen Bereich nach internationalen Vorgaben führen zu können.

Koblenz, den 10.03.2019
Bundesverband der Sachverständen
für das Versicherungswesen e.V.
BVSV e.V.

Webinar: Maklerbestand verkaufen – alles nichts mehr wert?

Sie überlegen, wie Sie Ihren Maklerbestand am besten irgendwann an einen Käufer oder Nachfolger übertragen können? Sie wissen nicht, ob für Sie eine Maklerrente eine wirkliche Alternative darstellen könnte?

Lassen Sie uns darüber sprechen. Gerne in einem unserer Webinare. Einfach anmelden.


Oder Sie vereinbaren gleich einen Termin für eine vertrauliche Erstberatung. Übrigens: Die Kosten der telefonischen Erstberatung von bis zu einer Stunde übernehmen wir für Sie:

 

Maklerbestände kaufen? Wir sind wieder erreichbar

 

Wir konnten zwar nichts dafür, aber dennoch war es ärgerlich, falls Sie mit uns über Ihre Maklernachfolge oder über den Kauf oder Verkauf eines Maklerbestands sprechen wollten.

Unser Telekom-Provider hatte leider Systemschwierigkeiten. Deshalb waren wir am Donnerstag, den 14.02.2019 zwischen 11:00 Uhr und 15:30 Uhr nur zeitweise erreichbar.

Jetzt ist alles wieder gut.

Wenn Sie also mit uns über Ihre persönliche Nachfolgeplanung reden wollen oder Unterstützung beim Kauf oder Verkauf von Maklerbeständen benötigen, dann können Sie uns jederzeit gerne anrufen oder weiter unten auf dieser Seite Ihre Kontaktdaten hinterlassen.

 

AssCompact 01-2019: Der Papa wird’s schon richten…

Viele Makler unterschätzen, welchen Effekt ihre eigene Nachfolgeplanung auf ihre Familie haben können. Einfach nur die Nachfolge so zu regeln, wie man meint, dass es schon passen wird, sorgt öfters, als man denkt, für Unfrieden.

In der AssCompact 01-2019 geht unser Geschäftsführer Andreas Grimm auf diesen Aspekt ein.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier: AssCompact 01-2019.

Sollten Sie darüber nachdenken, Ihre Maklernachfolge regeln zu wollen, indem Sie Ihren Maklerbestand verkaufen, dann lassen Sie uns doch einfach wissen, was Sie konkret vorhaben. Wir lösen Ihre Nachfolge in Ihrem Sinne.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für 2019!

Viele von Ihnen haben uns im letzten Jahr eine große Freude bereitet, indem Sie unsere Vorträge besucht, unsere Aufsätze und Kolumnen gelesen, unsere Beratungs- und Vermittlungsleistungen in Anspruch genommen oder uns einfach ein tolles Feedback gegeben haben.

Wir haben mit Ihrer Unterstützung das beste Jahr der Unternehmensgeschichte erleben dürfen:

Wir haben Maklerbestände vermittelt, Bestandsverkäufer bei der Suche nach einem Nachfolger unterstützt, Gutachten zur Unternehmensbewertung und Bestandsbewertung erstellt und viele Publikationen zum Thema Maklernachfolge verfasst. Außerdem konnten wir viele Makler vor voreiligen Entscheidungen und Fehlern bewahren.

Das alles hat uns sehr großen Spaß gemacht!

Dieses kleine Feuerwerk ist für Sie! Herzlichen Dank nochmals!

Wir wollen das kommende Jahr nutzen, um unsere Leistungen weiter auszubauen und zu verbessern. Wir haben bereits jetzt wieder spannende Projekte unter Vertrag genommen, bereiten etliche Makler auf ihre eigene Nachfolge in einigen Jahren vor und werden mit Resultate Select auch für kleine und mittlere Makler eine Nachfolgelösung präsentieren, die schlicht und einfach das Bestmögliche Modell für den Bestandsverkauf überhaupt sein wird.

Ihnen und Ihren Familien wünschen wir ein erfülltes und freudenreiches Jahr 2019. Lassen Sie gerne von sich hören oder lesen. Oder besuchen Sie einfach einmal unsere Büros im Munich Workstyle in München, nur wenige 100 Meter vom Hauptbahnhof und der Theresienwiese entfernt. Wir freuen uns auf Sie!

Wenn Sie uns etwas mitteilen wollen oder wir Sie bei etwas unterstützen können, lassen Sie es uns gerne wissen:

Pecunia TV: Was heißt Maklernachfolge eigentlich für den Kunden

Irgendwann setzt sich auch ein Versicherungsmakler oder Vermögensberater zur Ruhe. Was bedeutet der Ruhestand des Maklers eigentlich für seine Kunden und was hat der Makler eigentlich zu beachten, wenn er seine eigene Nachfolge irgendwann plant?

Unser Geschäftsführer Andreas Grimm stellt sich im Interview bei Pecunia TV ab Minute 6:47 den Fragen von Moderator Dirk Magnutzki:

Sollten Sie irgendwann Ihre Nachfolge regeln wollen, dann lassen Sie uns darüber sprechen.

Gerne informieren wir Sie kostenfrei über unsere Arbeitsweise.

procontra: Ist die Maklerrente wirklich so toll?

Immer mehr Anbieter stürmen den Markt mit einer sogenannten Maklerrente, also einem Modell bei dem der Inhaber eines Maklerunternehmens seinen Bestand an einen Bestandskäufer abtritt und dadurch Ansprüche auf eine Teilhabe an den zukünftigen Bestandscourtagen des Bestands erwirbt.

Was sich auf den erste Blick unschlagbar attraktiv anhört, kann auf den zweiten seinen Glanz ganz schnell verlieren.

Der Wirtschaftsjournalist Detlef Pohl hatte die Gelegenheit auf der Jahrestagung des IGVM einem Vortrag unseres Geschäftsführers Andreas W. Grimm beizuwohnen und hat dazu auf procontra einen Bericht veröffentlicht.

Wenn Sie Ihre Nachfolge planen, sollten Sie Ihren Bestand nicht einfach an irgendwen oder einen Maklerrenten-Anbieter verkaufen. Das kann Sie in bestimmten Fällen um ein kleines oder gar großes Vermögen bringen.

Reden Sie mit jemandem, der sich damit auskennt. Reden Sie mit uns!

 

BGH urteilt

Wie bewertet man eigentlich einen Maklerbestand richtig?

Immer wieder streiten sich Experten mit selbsternannten Experten darüber, was ein Maklerbestand tatsächlich wert ist, was der tatsächliche Wert eines Unternehmens ist.

Der Bundesgerichtshof hat erneut ein Urteil dazu gefällt und ganz im Sinne des Resultate Instituts geurteilt.

Mehr Details finden Sie in der AssCompact vom Dezember 2018.

Wenn Sie Fragen zu Ihrem Maklerbestand haben sollten, lassen Sie uns das gerne wissen:

 

Pecunia TV: Interview mit Andreas W. Grimm

Die DKM in Dortmund ist die Leitmesse für die Finanz- und Versicherungsbranche in Deutschland. Auch Resultate hatte dort einen Messestand.

Unser Geschäftsführer Andreas W. Grimm hat Pecunia TV ein spannendes Interview gegeben. Nehmen Sie sich doch einfach kurz die Zeit und horchen Sie rein.

Die Nachfolgeplanung für einen Maklerbestand ist eine Sache, die wirklich gut überlegt sein sollte, denn allzu schnell vernichten Makler in eigener Sache unabsichtlich ganze Vermögen.

Wenn Sie sich für die Themen Kauf und Verkauf von Maklerbeständen oder Nachfolgeplanung in eigener Sache interessieren, dann lassen Sie uns gerne wissen, wie wir Ihnen weiterhelfen können:

Fehlerteufel hat zugeschlagen

Bei der Umstellung unserer Website auf die neue Architektur haben wir auch umfangreiche Änderungen an den internen Abläufen vorgenommen. Dabei hat sich bei unserem Online-Rechner leider der Fehlerteufel eingeschlichen. Die Ergebnisse der letzten zwei Wochen waren leider fehlerhaft. Das ist jetzt korrigiert.

Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Wenn Sie wissen wollen, was Ihr Maklerbestand wirklich wert ist, dann probieren sie es gerne aus.

Hier kommen Sie direkt auf unseren Online-Rechner.

Wenn sie Fragen haben sollten, lassen Sie es uns gerne wissen:

Versicherungsbote

Viele Makler lassen ihren Bestand kostenlos bewerten. Ein sehr mutiger Schritt, denn oft werden absolut ungeeignete Bewertungsverfahren eingesetzt und damit Makler zu absoluten Fehlentscheidungen verführt werden. Der Versicherungsbote hat mit unserem Geschäftsführer Andreas W. Grimm ein Interview geführt.

Das gesamte Interview lesen Sie beim Versicherungsboten.

Wenn Sie überlegen, Ihr Maklerunternehmen zu veräußern oder langfristig Ihre Nachfolge zu planen, dann lassen Sie uns darüber sprechen. Wir zeigen Ihnen gerne, wie Sie für Ihr Unternehmen einen guten Käufer finden können:

 

AssCompact 11-2018

Wir werden sehr oft gefragt, wieviel Geld man denn beim Kauf eines Maklerbestands investieren sollte. „100.000 EUR sollten es schon sein!“ sagt Andreas W. Grimm, einer unserer Geschäftsführer. Die gesamte Kolumne auf AssCompact lesen Sie hier.

Wenn Sie darüber nachdenken, einen Maklerbestand oder ein Maklerunternehmen zu erwerben, dann registrieren Sie sich gerne in unserer Nachfolger- und Investorendatenbank.

Sie haben sonstige Fragen? Gerne hier:

 

Experten

Sie wollen Maklerbestände erwerben? Unser Geschäftsführer Andreas Grimm hat bei Experten.de einige wichtige Hinweise, worauf Sie achten sollten, wenn Sie Maklerbestände kaufen wollen, denn der Kauf von Investment- oder Versicherungsbeständen sollte wohl überlegt sein. Mehr Informationen erhalten Sie bei Experten.de.

Sollten Sie nach der Lektüre immer noch Bestände kaufen wollen, dann registrieren Sie sich gerne kostenfrei in unserer Nachfolger- und Investorendatenbank.

Sie haben Fragen?

 

AssCompact 10-2018

Soll man drüber reden oder besser schweigen, wenn man irgendwann plant, sein Unternehmen zu verkaufen. Die Meinungen liegen da teilweise weit auseinander. In seiner monatlichen Kolumne in der AssCompact äußert sich Resultate-Geschäftsführer Andreas W. Grimm zu dem Thema.

Lesen Sie hier die den Beitrag.

Sollten Sie planen, Ihren Bestand zu veräußern, lassen Sie uns das unbedingt wissen. Wir können Sie dabei sehr wirkungsvoll unterstützen.

 

DKM 2018-Thema: Maklerbestand verkaufen

 

Das Resultate Institut ist auch dieses Jahr wieder mit seinen Leistungen auf der DKM 2018 vertreten. Als Aussteller und mit einem Referat.

Vortrag: Fahrplan Nachfolge

24. Oktober 2018, 10:00 – 10:45 Uhr, Halle 3B, Raum 9
Referent: Andreas W. Grimm

Wenn ein Makler seine Nachfolge plant, macht er in 9 von 10 Fällen die schlimmsten Fehler schon zu Beginn. Es drohen herbe finanzielle Einbußen, viele Haftungsrisiken, hohe Steuern und vor allem strafrechtliche Konsequenzen. Sie wollen, dass Ihre Nachfolge ein fulminanter Erfolg wird? Sie wollen den bestmöglichen Nachfolger finden? Wir zeigen Ihnen mit unserem „Fahrplan Nachfolge“, wie das geht.

Messestand mit dem Bestandsmarktplatz

Halle 5, Stand PK20

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Messestand. In einem persönlichen Gespräch unterhalten wir uns gerne mit Ihnen über Ihre Planungen rund um das Thema Nachfolge und Bestandübertragung. Unsere beiden Geschäftsführer Thomas Öchsner und Andreas W. Grimm stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Ihre persönliche Eintrittskarte zur DKM können Sie hier bis zum 19. Oktober 2018 kostenlos bestellen.

Vereinbaren Sie gerne einen Gesprächstermin mit uns.

 

AssCompact 09-2018: Auf die Maklerrente, fertig… oops!

Viele Makler vertrauen bei ihrer Nachfolgeplanung darauf, dass Sie irgendwann von ihrem Pool ein attraktives Rentenangebot erhalten. Doch Vorsicht, das mit der Maklerrente ist in vielen Fällen so eine Sache. Denn Erwartung und Wirklichkeit liegen teilweise weit auseinander.
Resultate Geschäftsführer Andreas W. Grimm geht in seiner Kolumne in der AssCompact ein wenig auf die Problematik ein. Den ganzen Text lesen Sie hier.

Sollten Sie Ihre Nachfolge planen wollen, sollten Sie nichts dem Zufall überlassen. Wir beraten Sie gerne unabhängig, wie Sie die bestmögliche Nachfolgelösung für sich realisieren können. Und das Beste: Die Kosten der Erstberatung von bis zu einer Stunde übernehmen wir für Sie!

 


Es gibt Dinge, die gibt es einfach nicht. Auch dann nicht, wenn man sie sich noch so sehr wünscht. Das Perpetuum Mobile gehört dazu. Und vermutlich auch das, was sich ein Makler ausmalt, wenn ihm ein Bestandsaufkäufer sagt: „Wir übernehmen die Verantwortung, die Haftung und die Betreuung der Bestände, bezahlen aber weiterhin 100 Prozent der Bestandscourtage an den ausscheidenden Makler.“ Endlos aus dem Vollen schöpfen. Das geht vermutlich weder in Energiefragen noch in Finanzfragen.

So wie es immer Menschen gibt, die an das Perpetuum Mobile glauben, lernen wir bei mir im Institut immer wieder Menschen kennen, die aus der Aussage des obigen Bestandskäufers herauslesen, sie würden nach dem Verkauf ihres Maklerunternehmens 100% ihrer letzten Bestandscourtage als Rente beziehen dürfen. Dabei wäre bei so einem angeblichen Leistungsversprechen eine gewisse kaufmännische Vorsicht doch sicherlich angebracht.

Letztes Jahr hatte ich mich an dieser Stelle schon kritisch mit den gängigen Maklerrentenmodellen auseinandergesetzt. Jetzt gibt es ein neues. Eines das dem Makler 100% Bestandscourtage verspricht. Wir haben uns die Vertragsentwürfe und die FAQs angesehen und uns mit Juristen und Steuerfachleuten unterhalten.

Leider reicht eine Seite in der AssCompact nicht im Ansatz dazu aus, das Modell im Detail zu behandeln. Zu viele Fragen stellen sich. Zu vieles, was der Anbieter für klar hält, ist aus unserer Sicht noch lange nicht klar. Immerhin bringen die FAQs ein gewisses Maß an Transparenz. Andere Anbieter liefern meist weniger Informationen. Aber auch die FAQs werfen den Blick nicht auf alle wirklich wichtigen Fragen.

Nur einige Beispiele, die uns vorsichtig werden lassen: Der Anbieter nennt seine Zahlungen „Leibrente“. Aber nur, weil die dem Verkäufer gezahlte variable Vergütung als „Leibrente“ tituliert wird, heißt das noch lange nicht, dass die Finanzbehörden dies auch so sehen und Steuervorteile gewähren. In kleines Indiz dafür, dass selbst der Anbieter seinen Aussagen nur bedingt traut, ist die Klausel, die die eventuelle Umsatzsteuerlast dem Verkäufer aufbürdet? Der Verkäufer würde in diesem Fall fast ein Fünftel seiner erhofften Einnahmen verlieren und eventuell sogar auch noch der Gewerbesteuerpflicht unterliegen.

Was die meisten überlesen, was aber eigentlich logisch ist: Die Maklerrente wird nur auf den courtagewirksam übertragenen Bestand gezahlt. Schafft es der Verkäufer nicht, die Zustimmung seiner Kunden für die Datenweitergabe einzuholen, können schnell 10 bis 30 Prozent des Bestands auf der Strecke bleiben. Bei schlecht betreuten Beständen auch mal mehr.

Wer die FAQs genau liest, wird auch feststellen, dass anstatt der 100 Prozent, eigentlich auf Dauer nur 90 Prozent bezahlt werden und zusätzlich jährliche Gebühren von circa zehn bis zwölf Prozent anfallen.

Haben Sie mitgerechnet, wie weit wir bereits nach nur drei Fragen von den 100% Bestandscourtage weg sind?

Bei den Bestandsrenten ist es eben wie bei allen anderen Nachfolgemodellen auch. Sie sind in bestimmten Situationen attraktiv. Auf das falsche Unternehmen angewendet kann man damit aber auch ein Vermögen verbrennen.

Da hilft nur eines: sich unabhängig informieren und nicht vom Marketing blenden lassen. 

AssCompact 08-2018: Warum einfach, wenn Nachfolge auch kompliziert geht

In seiner Kolumne zum Thema Nachfolgeplanung für Finanz- und Versicherungsmakler in der AssCompact 08-2018 geht unser Geschäftsführer Andreas W. Grimm auf ein Kaufangebot eines Versicherungsmaklers ein, das ihm per Zufall bekannt geworden ist.

Ein Versicherungsmakler wollte seinen Maklerbestand verkaufen. Das Angebot des potenziellen Käufers erschien ihm nicht ganz so vorteilhaft. Zurecht, wie Andreas W. Grimm feststellte.

Den ganzen Beitrag lesen Sie hier.

Sollten Sie Ihre Nachfolge planen wollen, dann lassen Sie uns sprechen. Die Kosten der Erstberatung bei uns übernehmen wir für Sie!

AssCompact 07-2018: Vertriebsweg Makler – mit Volldampf in die Auflösung

Wenn Makler ihre Nachfolge nicht regeln, passiert es nicht selten, dass der Bestand nach dem Tod des Maklers in den Direktbestand der Versicherer fällt. Was auf den ersten Blick als willkommene Einnahmequelle für den Versicherer aussieht, weil er sich Betreuungscourtagen spart, ist auf den zweiten Blick auch für den Versicherer eher unerfreulich. Zumindest dann, wenn er nicht in die Betreuerrolle des Kunden kommen möchte.

Dass sich aber nicht jeder Versicherer strategisch mit dem Thema auseinandersetzt und das Wohl der Branche nicht unbedingt jeden der handelnden Manager wirklich interessiert, lesen Sie im Gastbeitrag unseres Geschäftsführers Andreas Grimm im AssCompact-Magazin 07-2018. Eine verkürzte Version lesen Sie auf dem Online-Portal der AssCompact.

Sie haben Fragen zur Zukunft Ihres Maklerunternehmens? Kommen Sie gerne auf uns zu und lassen Sie uns wissen, wie wir Ihnen helfen können.

„Was interessiert es mich, was ein Makler irgendwann mit seinem Bestand macht?“ fragte kürzlich der für den Maklervertrieb Verantwortliche einer Versicherung in die Runde seiner Kollegen, als über die Nachfolgeprobleme von Maklern gesprochen wurde. Es entbrannte eine hitzige Diskussion, ob Versicherungsgesellschaften für die Zukunft der Maklerbranche mit verantwortlich sind und sich hier stärker engagieren sollten.

Der durchschnittliche Versicherungsmakler in Deutschland ist gealtert. Die Prognosen gehen davon aus, dass sich die Zahl der Makler über die nächsten Jahre halbieren und vielleicht noch weiter schrumpfen wird. Aufgrund der demografischen Entwicklung und des fehlenden Nachwuchses. Immer mehr Makler müssten sich deshalb Gedanken über die Zukunft ihres Bestands machen. Verkaufen, auslaufen lassen, auflösen oder vererben? Keine einfach zu beantwortende Frage – zumindest dann nicht, wenn ein Makler eine sichere Lösung mit hohem Verkaufserlös erzielen und für seine Kunden und Mitarbeiter eine gut betreute Zukunft finden will.

Aber auch die Versicherungswirtschaft sollte sich die Frage stellen, wie sie mit einem schrumpfenden Vertriebsweg Makler umgehen will.

„Sollen sie doch ihren Bestand auslaufen lassen und die Angehörigen später die Bestände an deren Pool übertragen“, hat einer der Gesellschaftsvertreter in der Runde geäußert. „Was geht mich das an, was in 10 Jahren ist?“, ein anderer. Bleibt zu hoffen, dass diese Meinungen nicht repräsentativ ist für die Branche.

Aus heutiger Sicht zeichnen sich nämlich zwei Entwicklungen ab – und beide dürften der Versicherungswirtschaft nicht wirklich passen.

Auf der einen Seite fallen immer mehr Verträge in den Direktbestand der Versicherer. Das ist fast immer dann der Fall, wenn das Maklerunternehmen untergeht, bevor der Makler seine Nachfolge regeln konnte oder sich kein Käufer mehr findet, der den Bestand übernehmen kann. Meist, weil die Verträge mit dem Tod erloschen sind, oder weil der Datenschutz eine Weitergabe der Kundendaten verhindert. Ein solcher Vertrag lässt sich ohne Kundenzustimmung meist auch nicht mehr an andere Makler oder an die eigene Ausschließlichkeit übertragen – plötzlich ist der Versicherer in einer Betreuerrolle, die er gar nicht haben möchte.

Auf der anderen Seite fallen die Bestände zunehmend an wenige sehr große, institutionelle Bestandskäufer. Es entstehen quasi oligopolistischen Strukturen. Geht die Entwicklung weiter wie bisher, sieht sich die Versicherungswirtschaft irgendwann wenigen großen Bestandsverwaltern gegenüber, die Bestände eher renditeorientiert und strategisch verwalten, denn im Sinne ihrer Kunden. Ein solches Klumpenrisiko macht erpressbar und abhängig.

Wenn der Vertriebsweg Makler langfristig gesichert werden soll, muss auch sichergestellt werden, dass die aktuelle Entwicklung der Konsolidierung auf große institutionelle Bestandskäufer zugunsten rentabler und zukunftsfähiger mittelständischer Maklerunternehmen aufgehalten wird. Dazu sollten Seniormakler zu einer rechtzeitigen und soliden Nachfolgeplanung motiviert und Juniormaklern finanzielle unterstützt werden. Anstatt selbst offen oder verdeckt Bestände zu kaufen, könnten die Maklerversicherer im eigenen langfristigen Interesse an dieser Stelle eine deutlich konstruktivere Rolle spielen.

Ein Erfolgsbericht: Makler-Nachfolge geregelt

Wir haben für die Nachfolgeplanung einen systematischen Prozess entwickelt, mit dem wir sicherstellen können, dass Makler in ihrer Nachfolgeplanung die bestmöglichen Optionen erkennen und für sich nutzen können. Nicht immer trauen sich unsere Kunden nach einem solchen Projekt in die Öffentlichkeit. Es geht in vielen Fällen einfach um sehr viel Geld – und über Geld spricht man üblicherweise nicht. Gerade dann nicht, wenn man sein Unternehmen erfolgreich verkauft hat und sehr viel davon auf dem privaten Konto eingegangen ist.

In der AssCompact 07-2018 berichtet der Resultate Geschäftsführer Andreas W. Grimm in seiner monatlichen Kolumne über ein sehr spannendes Nachfolgeprojekt. Die Benefit AG in Limburg (Lahn) sollte einen neuen Besitzer bekommen.

Wie das Resultate Institut diesen Bestandsverkauf erfolgreich vorbereitete und abwickelte können Sie in der AssCompact 07-2018 nachlesen.

Sollten Sie sich unverbindlich informieren wollen, wie Sie Ihre persönliche Nachfolge planen können und Ihren Maklerbestand auf eine erfolgreiche und gewinnbringende Übergabe vorbereiten können, vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin.

Und damit Sie sicher sind, sich für den richtigen Partner in der Nachfolgeplanung entschieden zu haben, übernehmen wir die Kosten der telefonischen Erstberatung von bis zu 45 Minuten für Sie.

Lassen Sie uns einfach wissen, was wir für Sie tun können:

 


Mittwoch, 2. Mai 2018. Dirk Krämer ist auf einer Weltreise – einer kulinarischen. Er sitzt im Restaurant 360Grad in Limburg und lässt sich von Alexander Hohlwein verwöhnen. Alexander Hohlwein ist nicht irgendein Koch. 1 Stern im Guide Michelin und 16 Punkte im Gault Millau sprechen für sich. Dirk Krämer sitzt mit Andreas W. Grimm hier, um ihr gemeinsames Projekt abzuschließen. Dirk Krämers Nachfolge ist geregelt.

Als sich Andreas W. Grimm und Dirk Krämer zwei Jahren zuvor zum ersten Mal getroffen hatten, war Dirk Krämer Vorstand und seit kurzem wieder alleiniger Aktionär der Benefit AG.

Die Benefit AG ist Dirk Krämers „Baby“. Er hat das Unternehmen gegründet. Er war es, der erkannte, dass er für seine Ziele Verbündete brauchen würde. Er war es, der sich für die Rechtsform der Aktiengesellschaft entschieden hatte. „Ich wollte das einfach mal ausprobieren“, sagt er. Doch wer Dirk Krämer kennt, weiß, er probiert nicht einfach mal so etwas aus. Dirk Krämer ist ein „Macher“, immer „in action“ – auch privat.

Über den Verkauf von Aktien wollte er Partner finden, die den Zugang zu den wirklich attraktiven Zielgruppen schaffen würden. Über die VEMA hatte er zwar Zugang zu einer leistungsfähigen IT und interessanten Produktgebern, aber für seine Expansionspläne fand er im Kreis deren Makler damals keinen zu ihm passenden. Er suchte nach Alternativen. Seine Hausbank – die Sparkasse – hatte die Chancen einer Zusammenarbeit nicht ergriffen. So hat Dirk Krämer einfach bei der Volksbank am Ort angeklopft. Mit dem Vorstand hat er sich sofort gut verstanden, Pläne geschmiedet. Die Bank als Türöffner bei gewerblichen Kunden und die Benefit AG als „Vollstrecker“, als Spezialist für das Versicherungsgeschäft.

Die Volksbank bekam die Hälfte der Aktien und Sitze im Aufsichtsrat. Die Benefit AG übernahm das gewerbliche Versicherungsgeschäft der Bank. Große und mittlere Gewerbetreibende, Immobilienverwalter und kirchlichen Einrichtungen gehörten zur Zielgruppe. Die Benefit AG wuchs. Zwischenzeitlich nicht mehr nur mit Hilfe der Volksbank, sondern auch, weil Dirk Krämer neue Deckungskonzepte entwickelte und eigene Vertriebsmitarbeiter eingestellt hatte.

Mehr als 20 Mitarbeiter, ein Courtageumsatz, der schon lange die Millionengrenze weit überschritten hatte. Es lief. Dennoch hat Dirk Krämer irgendwann gemerkt, dass etwas nicht mehr stimmte: Sein persönlicher Berufsalltag. Die Schwerpunkte hatten sich verändert.

Ein Betrieb dieser Größe entwickelt eine eigene interne Dynamik. Es passieren sehr viele Dinge zwischen den Menschen. Nicht alles muss man verstehen. Statt sich um seine Kunden zu kümmern, musste sich Dirk Krämer mit Besuchsberichten von Terminen beschäftigen, die wohl nie stattgefunden hatten, oder mit schwer nachvollziehbaren Konflikten in Folge der Urlaubsplanung. Das sind nicht die Themen, mit denen sich Dirk Krämer beschäftigen will. Sie bremsen ihn.

Da Dirk Krämer zwischenzeitlich auch erfolgreich weitere unternehmerische Aktivitäten gestartet hat und ihn diese zeitraubenden Gespräche zunehmend ermüden, beschließt er Anfang 2016, das Maklerunternehmen zu verkaufen.

Wie verkauft man ein Unternehmen, das zum umsatzstärksten Prozent der Branche gehört, mit seinen Mitarbeitern und seiner eigenen Büroimmobilie? Der Berater, den seine Maklergenossenschaft ihm empfohlen hatte, hat ihn nicht überzeugt. So fiel seine Wahl auf das Resultate-Institut, dessen Vorgehensweise und Expertise für ihn sehr plausibel klang.

Zwischenzeitlich hatte Dirk Krämer die Chance während der Fusion seiner Volksbank mit einer anderen Bank genutzt, und die Aktien der Benefit AG zurückgekauft. Das Unternehmen gehörte ihm nun wieder komplett, die Kooperation mit der Bank lebte dennoch weiter. „Weil es sich bewährt hat und funktioniert“, sagt er.

Um die Benefit AG zu dem von Resultate ermittelten Preis verkaufen zu können, musste allerdings noch etwas optimiert werden. Insbesondere die selbstgenutzte Büroimmobilie verkauft werden. Denn nicht nur der Wertansatz und die eventuell vorhandenen stillen Reserven machten die Verhandlung mit einem Käufer schwieriger, auch die so drohende Grunderwerbsteuer, die ein Käufer beim Unternehmenskauf zu zahlen hätte. Der Personalstand war ein weiteres Thema: Das  Unternehmen war immer noch auf die Erschließung neuer Geschäftsfelder ausgelegt. Kaum ein Käufer will aber etwas für noch nicht erschlossene Märkte bezahlen. Außerdem drückte das dafür erforderliche Personal den Ertrag erheblich. Eine Konzentration auf das Kerngeschäft und die Steigerung des Ertrags waren nötig und wurden eingeleitet.

Resultate begann mit den ersten diskreten Sondierungsgesprächen bei möglichen Interessenten, die sich in ihrer Nachfolger- und Investorendatenbank registriert hatten. Zusätzlich unternahm das Unternehmen Direktansprachen potenzieller Käufer.

Die Benefit AG steigerte den Ertrag deutlich, die Immobilie war verkauft und zurückgemietet und der Personalstand angepasst. Es war also klar, dass es viele Kaufinteressenten geben würde und dass mit diesem Kundenbestand und diesen Marktzugängen ein attraktiver Kaufpreis erzielt werden würde – wenn die richtige Platzierungs- und Verhandlungsstrategie gewählt werden würde. Und das war bei dem sehr heterogenen Interessentenfeld eine spannende Herausforderung.

Aus allen Kandidaten, die in der Nachfolger- und Investorendatenbank und durch Direktansprachen gefunden wurden, wurden schließlich 50 Kandidaten ausgewählt, die willens und in der Lage sein sollten, die Benefit AG übernehmen zu können. Resultate führte die Vorgespräche und Vorverhandlungen. Die Liste wurde so auf die zehn vielversprechendsten Kandidaten ausgedünnt. Fünf von ihnen kamen schließlich zu Erstgesprächen zu Dirk Krämer und konnten konkret verhandeln, die Bücher der Benefit AG prüfen. Jeder Kontakt lief anders.

Ein Finanzvertrieb wollte ins Gewerbegeschäft expandieren. Obwohl sich die Parteien in wesentlichen Punkten schon einig waren, zog dieser schließlich zurück, weil das dortige Management sich nicht auf eine gemeinsame Linie einigen konnte. Ein anderer Interessent suchte ein eigenes Maklerunternehmen für seinen Sohn, dem er eine eigene unternehmerische Aufgabe verschaffen wollte. Als es dann konkret werden sollte, wurde der Vater offensichtlich dann doch noch einmal nachdenklich. Sehr vielversprechend liefen die Gespräche mit einem mittelständischen Maklerunternehmen, das in fast denselben Geschäftsfeldern unterwegs war wie die Benefit AG. Eine familiäre Tragödie auf Käuferseite führte dann jedoch zum Abbruch der Gespräche, nachdem der Kaufinteressent plötzlich über Wochen nicht erreichbar war.

Am Schluss standen zwei Alternativen zur Wahl: Eine private Unternehmensgruppe mit Versicherungsmakler und Handelsvertretung eines großen Finanzkonzerns und ein mittelständisches Unternehmen, das sich bisher eher mit der Entwicklung von Finanzdienstleistungen für Privatkunden einen Namen gemacht hatte. Die Benefit AG könnte für die geplante Expansion in das gewerbliche Versicherungsgeschäft der ideale Nukleus darstellen. Dirk Krämer ging mit letzterem in die finalen Verhandlungen. Trotz freundlichem Ton, die Anspannung war groß. Es wurde taktiert, provoziert und auch schon einmal geblufft, bis sich beide Seiten dann irgendwann einig waren. Es ging schließlich nicht nur um sehr viel Geld, es ging auch um Risiken, Sicherheiten und Vertrauen. Nicht jeder hätte da die nötige Geduld und Nervenstärke gehabt. Dirk Krämer schon.

Zwei Jahre nach Beginn des Projekts ist wieder Ruhe eingekehrt, der Käufer hat die Benefit AG nun übernommen und wird über deren Zukunft und die ihrer Mitarbeiter bestimmen. Das Projekt Nachfolgeplanung ist für Dirk Krämer abgeschlossen.

Am 2. Mai 2018 begibt er sich zusammen mit Andreas Grimm als Projektabschluss auf kulinarische Weltreise im Restaurant 360Grad. Er berichtet bereits wieder über neuen Ideen. Zu einer echten Weltreise wird ihm wohl auch zukünftig die Zeit fehlen.

Kapitalanlagebestand Nord-Westdeutschland

Im Rahmen einer Unternehmensnachfolge stellt ein Makler seinen Bestand in einer Großstadt in Nordwestdeutschland zum Verkauf.

Anlage-Volumen: ca. 8 Mio. EUR, überwiegend in Direktbeteiligungen (§34 f Abs. 3 der GewO)

Wiederanlagevolumen: ca. 6,5 Mio. EUR von 2018 – 2024

Anzahl Kunden: ca. 300, davon ca. 100 Schlüsselkunden

Zusätzlich besteht ein Darlehensbestand von ca. 10 Mio. im Bereich Immobiliardarlehen, der ebenfalls übernommen werden kann.

Die gewählte Transaktionsstruktur ist besonders geeignet für strategische Investoren, welche einen Bestand in die eigene Organisationsstruktur integrieren wollen, um Skaleneffekte zu erzielen. Regionale Nähe des Investors oder eine angebundene Vertriebsrepräsentanz in der Region wären bei der vorhandenen Kundenstruktur von Vorteil.

Wenn Sie an einer Bestandsübernahme interessiert sein sollten, lassen wir Ihnen gerne ein anonymisiertes Bestandsprofil zukommen.

Bitte registrieren Sie sich dafür kostenfrei in unserer Nachfolger- und Investorendatenbank.

AssCompact 04-2018: Mit Abschlusscourtagen den Bestandswert erhöhen?

Die meisten Makler sprechen bei der Planung ihrer Nachfolge vom Verkauf Ihres Bestands und vertrauen auf die Aussage von Bestandskäufern oder Ratgebern, die den Maklerbestand anhand seiner jährlich wiederkehrenden Bestandscourtage bewerten wollen.

Würde diese Annahme stimmen, wären alle reinen Baufinanzierungs- und Versicherungsvermittlerbestände, die nur auf Abschlusscourtagen basieren, nichts wert.

Dass dies nicht stimmen kann, erläutert Resultate-Geschäftsführer Andreas W. Grimm in seiner Kolumne in der AssCompact: http://www.asscompact.de/nachrichten/mit-abschlusscourtagen-den-bestandswert-erhöhen

Damit Sie bei der Nachfolgeplanung für Ihr Maklerunternehmen nicht auf falsche Ratgeber hereinfallen, sollten wir reden. Lassen Sie uns gerne wissen, wie wir Sie unterstützen können.

 

 

 

Asscompact 03-2018: Was darf ein Bestandsverkauf eigentlich kosten?

Wer sein Maklerunternehmen am Ende seines Berufslebens verkaufen oder an einen Nachfolger übergeben möchte, der ist gut beraten, sich auf professionelle Hilfe zu stützen, denn die Branche ist nun mal wie sie ist und nicht zu selten werden Inhaber um die Früchte ihrer lebenslangen Arbeit gebracht.

Was aber ist der angemessene Preis für solche Unterstützungsleistungen? Wieviel darf ein Bestandsmakler kosten? Gibt es Unterschiede?

Unser Geschäftsführer Andreas Grimm hat in seiner monatlichen Kolumne auf AssCompact den Aspekt der Berater- und Vermittlerkosten etwas näher beleuchtet.

Den vollständen Artikel finden Sie in der AssCompact 03-2018.

Wenn Sie Ihren Bestand oder Ihr Maklerunternehmen perspektivisch verkaufen wollen, dann sollten wir ein kostenloses informelles Erstgespräch führen, damit wir Ihnen zeigen können, welche Optionen Ihnen für Ihre Bestandsnachfolge offenstehen.

 

 


Wieviel darf ein Bestandsverkauf eigentlich kosten?

Über Jahrzehnte hat die Finanzindustrie Vertriebspartner kostenlos mit Nebenleistungen versorgt. Nicht immer gab es auf Veranstaltungen nur Informationen und nicht immer waren in der Kiste mit Broschüren nur Broschüren. Dies hat die Erwartungshaltung vieler Marktteilnehmer geprägt. Viele Berater reden deshalb nicht offen über Honorare, weil sie Angst haben, Makler zu verschrecken.

„Ich brauche von Ihnen eine Bestandsbewertung. Wenn das Ergebnis passt, können sie ihn auch gerne vermitteln. […] Aber kosten darf Ihre Leistung nichts!“ So begann ein Email Anfang dieses Jahres. Eine neue Kollegin fragte mich daraufhin, wie der Makler zu dieser Erwartungshaltung gekommen sei. „Steuerberater und Rechtsanwalt bezahlt er. Seine eigene Beratungsleistung will er doch auch entlohnt sehen.“

Die Lösung fand ich eine Woche später. Der Vorstand eines Clubs für Nachfolgen hielt einen Vortrag vor Führungskräften. Auf die Frage, was denn eine Nachfolgeplanung bei ihm kosten würde, antwortete er: „150 EUR einmaliger Clubbeitrag“. Auf die Nachfrage, ob da alles mit drin sei, antwortete er: „Ja!“ Die kostenlose Bestandsbewertung und ein kostenloser Notfallordner seien da auch gleich mit dabei.

Die wichtige Nebeninformation, dass die Beratungs- und Vermittlungs­lei­stungen in der Regel nicht durch den Verein selbst, sondern – gegen Honorar – fast ausschließlich die Netzwerkpartner erbringen, wäre sicherlich hilfreich gewesen. Auch, dass die Vereinsvorstände sich mit ihren Unternehmen wohl auch als Netzwerkpartner einbringen. Aber so erklärt sich immerhin, warum viele Makler erwarten, Nachfolgeplanung sei quasi kostenlos.

Wer seine Nachfolge sinnvoll planen will und sich nicht von Geschäftemachern einlullen lassen möchte und wer nicht versehentlich riskante oder nachteilige Nachfolge- oder Rentenmodelle unterschreiben will, der sollte seinen Bestandsverkauf langfristig planen und auf seriöse, sachkundige Berater setzen. Gängige Excel- oder Online-Tools können die möglichen Übertragungs- und Bewertungsoptionen nicht darstellen und sind aus Sicht von Sachverständigen nicht mehr als Spielzeuge – gefährliche Spielzeuge, weil viele Ergebnisse zu katastrophalen Fehlentscheidungen führen können.

Makler sparen da meist an der falschen Stelle. Nachfolgeberatung wird oft zu fünfzig Prozent oder mehr staatlich gefördert. Makler nutzen diese Option viel zu selten. Zudem ist die Beratung steuerlich abzugsfähig. So bleiben auch bei umfangreicheren Beratungen und Bewertungen selten Kosten von mehr als tausend bis dreitausend Euro. Hinzu kommt später bei erfolgreichem Verkauf die Vermittlungsgebühr im niedrigen, einstelligen Prozentbereich. Die Ergebnisse sehen dafür aber meist viel besser aus.

So bleibt das Fazit: Kostenlose Nachfolgeplanung gibt es nicht. Eine gute bringt bei der Bestandsübergabe so viele Mehrwerte, dass das Beratungs- und Vermittlungshonorar eigentlich keine Rolle spielt. Eine schlechte dagegen kostet unglaublich viel Geld und manchmal sogar die Existenz.

AssCompact 02-2018: Bestandsverkauf – ein Praxisbericht

Die beiden Gesellschafter einer Makler-GmbH wollen ihr Unternehmen veräußern. Da sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufhören wollen und ein Nachfolger für ihr Unternehmen nicht so einfach zu finden ist, müssen sie ihr ursprüngliches Vorhaben anpassen. Es gibt gute und schlechte Nachrichten.(Fortsetzung aus AssCompact 02/2018).

Den Beitrag lesen Sie in der AssCompact 02-2018.

Wenn Sie überlegen, Ihren Maklerbestand oder Ihr Maklerunternehmen perspektivisch zu verkaufen, dann sollten Sie wissen, was Ihr Maklerunternehmen wert ist.

Als erster Wertindikator kann Ihnen unser kostenloser Online-Rechner dienen.

Sie haben Fragen? Lassen uns Sie gerne wissen, wann wir Sie zurückrufen sollen:

 


Fortsetzung aus der AssCompact 02/2018. Die beiden Gesellschafter einer Makler-GmbH wollen ihr Unternehmen veräußern. Da sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufhören wollen und ein Nachfolger für ihr Unternehmen nicht so einfach zu finden ist, müssen sie ihr ursprüngliches Vorhaben anpassen. Es gibt gute und schlechte Nachrichten für die beiden.

Wie in der letzten AssCompact berichtet, haben Herbert Müller* und Thomas Maier* gemeinsam ihre Makler-GmbH aufgebaut und noch keine Lösung für ihre Nachfolge gefunden. Weder ein echter Nachfolger wurde gefunden, der in zwei Schritten das Unternehmen übernehmen sollte, noch war das Angebot ihres Pools über die zweifache Bestandscourtage attraktiv genug, weil dieser nur den Bestand und nicht die GmbH übernehmen wollte. Die fällige Umsatzsteuer und Ertragssteuer sowie die Auflösungskosten der GmbH hätten dem Geschäft jegliche Attraktivität geraubt.

Irgendwann haben die beiden sich dann entschlossen, professionelle Unterstützung durch die Berater des Resultate-Instituts ihres Bestandsmarktplatzes zu nutzen.

Die Unternehmensbewertung anhand des modifizierten Ertragswertverfahrens auf Basis des aktuellen Geschäftsmodells ergab einen Unternehmenswert von ca. 210.000 EUR. „Da hätten wir ja gleich an den Pool verkaufen können“, war der erste Gedanken der beiden Makler. Erst als der Berater ihnen den Unterschied zwischen Bestandsverkauf und Unternehmensverkauf vorgerechnet hat, erkannten die beiden, dass in diesem Fall der Unternehmensverkauf deutlich attraktiver sein würde: Statt Umsatzsteuer zu bezahlen und ein kompliziertes Ausschüttungsverfahren konstruieren zu müssen, würde das sogenannte Teileinkünfteverfahren im Vergleich Steuererleichterungen von ca. 35.000 – 40.000 EUR mit sich bringen. Von den gesparten Auflösungskosten der GmbH ganz zu schweigen.

Allerdings wäre nach Meinung des Beraters ein Kompromiss erforderlich, den die beiden so ursprünglich nicht geplant hatten. Thomas Maier würde vermutlich seine Anteile ebenfalls gleich verkaufen müssen, damit ein Kaufinteressent das Unternehmen als Ganzes kaufen könnte. So würde sich der Kreis der potenziellen Käufer deutlich erhöhen und der Regelungsbedarf deutlich abnehmen. Ob Thomas Maier später noch als Berater weiter mitwirken könnte, würde dann mit dem potenziellen Käufer zu verhandeln sein. Soweit die negativen Nachrichten des Beraters.

Eine sehr gute Nachricht hatte der Berater für die beiden, nachdem er sich das Geschäftsmodell nochmals etwas intensiver angesehen und daraus Rückschlüsse auf den idealen Käufertypus gezogen hatte: Mit einer Modifikation des Geschäftsmodells rückte eine ganz bestimmte Art Käufer in den Fokus. Es sollte einer sein, der in der Region mit einem etablierten Geschäftsmodell mehrere Standorte effizient betreuen konnte und der die Beratungsfelder der beiden Inhaber mit einer passenden Konzeptberatung nochmals deutlich erweitern konnte, ohne den Charakter des Unternehmens deutlich zu verändern. Zudem sollte Thomas Maiers Mitwirkung als Berater über den Verkauf hinaus als Mehrwert verkauft werden und so dem potenziellen Käufer zusätzliche Sicherheit bieten. Aufgrund des so deutlich höheren Ertragspotenzials erachtete der Berater einen realisierbaren Kaufpreis für die gesamte Gesellschaft zwischen 330.000 und 385.000 EUR als problemlos realisierbar.

Genau solche Käufer wollte der Berater als nächstes ansprechen und mit ihnen diskrete Vorverhandlungen führen. Bereits nach 4 Wochen standen die Erstgespräche mit den Kandidaten an, weitere drei Monate später das Ergebnis fest:

Die Gesellschaft wird zu einem Kaufpreis von 375.000 EUR verkauft. Herbert Müller scheidet kurzfristig aus, Thomas Maier wird als freier Berater gegen Honorar einige Monate oder Jahre mitwirken. Vom Veräußerungsgewinn werden Sie knapp 80 Prozent, also fast 300.000 EUR behalten dürfen. Jetzt sind beide mehr als froh darüber, dass ihre eigene Nachfolgersuche zuerst nicht geklappt hat. 

Resultate vor Ort: So geht Bestandsverkauf

Besuchen Sie unseren Vortrag auf der AMEX à la carte-Tour 2018!

Wenn Sie in kurzer und prägnanter Form wissen wollen, wie Sie in das Thema Bestandsverkauf am besten nähern sollten, dann sollten Sie mit dabei sein. Wenn Sie Ihren Maklerbestand (gleich ob Versicherungen, Finanzanlagen oder Finanzierungen) kurzfristig oder perspektivisch verkaufen wollen, dann sollten Sie unseren kurzen Vortrag besuchen!

Wir behandeln unter anderem folgende Fragen:

  • Worauf kommt es wirklich an in der Nachfolgeplanung?
  • Was ist ein Maklerbestand wirklich wert?
  • Wie stelle ich den Erfolg meiner eigenen Nachfolgeplanung sicher?
  • Wie vergleiche ich unterschiedliche Angebote?
  • Wie verhandle ich am besten mit potenziellen Käufern und Nachfolgern?
  • Wie schütze ich mich vor Mogelpackungen und windigen Geschäftemachern?
  • Was passiert bei Geschäftsunfähigkeit oder Tod des Maklers?

Folgende Termine stehen zur Auswahl:

  1. 09.03.2018 Europa-Park Rust
  2. 13.03.2018 Melle/Osnabrück
  3. 14.03.2018 Gladbeck
  4. 15.03.2018 Lahnstein/Koblenz
  5. 16.03.2018 Leimen/Heidelberg
  6. 20.03.2018 Potsdam/Werder
  7. 21.03.2018 Leipzig
  8. 22.03.2018 Würzburg
  9. 23.03.2018 Stuttgart

Mehr Informationen gibt es direkt beim Veranstalter, der AMEX-Pool AG in Buggingen bei Freiburg.

Sie haben keine Zeit, wollen aber über Ihr eigenes Maklerunternehmen sprechen? Dann vereinbaren Sie einfach einen Termin für eine telefonische Erstberatung mit uns:

 

 

AssCompact 2/2018: Maklernachfolge – ein Praxisbericht in zwei Teilen

Wer als Versicherungsmakler oder Makler für Finanzanlagen seinen Bestand veräußern will, der stellt relativ schnell fest: So einfach ist das oftmals gar nicht. Zumindest dann, wenn man ein Unternehmen aufgebaut hat, das etwas von der „Norm“ abweicht.

So erging es auch zwei Maklern, die zusammen ein Maklerunternehmen aufgebaut haben und aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensplanung ihre Unternehmensanteile zu unterschiedlichen Zeitpunkten verkaufen wollten oder einen Nachfolger aufzubauen versuchten.

In unserer Kolumne für die AssCompact lesen Sie Teil 1 unseres Praxisberichts.

Sollten Sie daran interessiert sein, was Ihr Maklerbestand ungefähr wert sein könnte, dann nutzen Sie einfach kurz unseren kostenlosen Online-Bestandsrechner.

Wenn Sie eine Frage haben, lassen Sie es uns wissen:

 


Es ist so eine Sache mit dem Verkauf des eigenen Maklerunternehmens oder des eigenen Maklerbestands. Sehr viele Makler vertrauen auf ihre bisherigen Geschäftspartner oder Pools in der Hoffnung, dass ihr Bestand ihnen am Ende des Berufslebens zu einem fairen Preis abgenommen oder an einen Nachfolger übergeben werden kann. Wie es in einem konkreten Fall gelaufen ist, beschreiben wir in unserem Praxisbericht.

Herbert Müller* und Thomas Maier* betreiben eine Makler-GmbH. Nach vielen erfolgreichen Jahren sind sie finanziell unabhängig und erwirtschaften auch mit einer Drei-Tage-Woche noch immer einen Courtageumsatz von ca. 160.000 EUR – überwiegend aus Bestandscourtagen, davon erhält jeder ein Gehalt von 60.000 EUR. Der restliche Jahresüberschuss beträgt ca. 12.000 EUR. Allerdings ist die Entwicklung absehbar: Die beiden Makler werden älter, ihre Kunden auch.

Eine Frage treibt sie um: Wie geht es mit dem Unternehmen weiter? Herbert Müller (Ende 60) hat genug, will aufhören. Thomas Maier (Mitte 60) noch weitermachen. Alle Versuche der Vergangenheit, eine Nachwuchskraft für Herbert Müller zu finden, sind gescheitert. Entweder waren die Vorstellungen der Kandidaten nicht zu erfüllen, oder sie hatten nicht das Zeug und den Mut, einen Standort selbständig weiterzuentwickeln und sich in das Unternehmen einzukaufen.

Natürlich hätte Thomas Maier die Anteile von Herbert Müller kaufen können – ein entsprechendes Vorkaufsrecht steht ihm zu. Aber warum? Er hätte wieder viel mehr Verantwortung und deutlich mehr zu tun. Hinzu kommt, dass ihre Beratungsbüros an zwei unterschiedlichen Standorten liegen, mehr als eine Autostunde auseinander. Ihre Kunden aber sind es gewohnt, persönlich im Büro betreut zu werden. Eine Stunde Fahrt nimmt keiner auf sich. Und pendeln will Maier nicht.

Einer ihrer beiden Maklerpools signalisiert immer wieder Interesse, die Bestände zu übernehmen. „Zu einem sehr attraktiven Preis“, sagt der Maklerbetreuer. Zusätzlich lockt eine Bestandsgarantie für alle beim Pool geführten Bestände. Das hieße jedoch, alles auf den Pool umzudecken. Als Kaufpreis stellt der Betreuer ungefähr das Zweifache der jährlichen Bestandscourtage in Aussicht – allerdings nur für den courtagewirksam an den Pool übertragenen Teil. An der Makler-GmbH selbst hat er kein Interesse.

Theoretisch könnten sie nur den Teilbestand von Herbert Müller verkaufen und Thomas Maier mit seinem Bestand in der GmbH weitermachen. Das macht aber keinen Sinn, weil der Teilverkauf des Bestands Umsatzsteuer in Höhe von 19% des Kaufpreises auslösen würde. Zudem landet der Verkaufserlös des Bestands in der Makler-GmbH. Soll der Verkaufserlös einseitig nur an Herbert Müller ausgeschüttet werden, macht das Probleme, schließlich gehört die GmbH beiden zu gleichen Teilen und die Gewinne stehen damit auch beiden in gleicher Höhe zu. Abweichende Regelungen sind nicht ganz so einfach umzusetzen.

Nachdem keine Teillösung für Herbert Müller in Aussicht stand, hat sich Thomas Maier schweren Herzens dazu durchgerungen, eine gemeinsame Lösung mit zu tragen und doch früher als geplant aufzuhören. Die Gesellschaft sollte nun als Ganzes verkauft werden. Nur zu welchem Preis und an welchen Käufer? Das war der Moment, in dem sie sich dafür entschieden, professionellen Rat in Anspruch zu nehmen. Eine erste Wertermittlung auf Basis des aktuellen Geschäftsmodells durch das Resultate Institut für die gesamte GmbH ergab einen Unternehmenswert von ca. 210.000 EUR. Das Entsetzen war groß! Das sollte der Wert eines ganzen Lebenswerks sein? Doch der Schreck war unnötig.

Interview: Zahl der Kaufinteressenten steigt weiter an.

Immer wieder wird davon berichtet, dass Makler sich Sorgen um ihre Zukunft machen müssten. Zumindest, wenn am Ende des Berufslebens für das eigene Maklerunternehmen ein angemessener Preis erzielt werden soll. „Die Zahl der Kaufinteressenten steigt nach wie vor an“, weiß Resultate-Geschäftsführer Andreas W. Grimm in seinem Interview in der AssCompact 01/2018 zu berichten. Es kann fast schon von einem „Run auf Maklerbestände“ gesprochen werden.

Das gesamte Interview können Sie hier nachlesen.

Sollten Sie sich auf Ihre Nachfolge vorbereiten wollen, dann können Sie gerne von unserer kostenlosen Erstberatung Gebrauch machen.

Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Absolute Diskretion ist selbstverständlich!

AssCompact: Und plötzlich ist alles vorbei – ungeplante Maklernachfolge

Der Tod eines Angehörigen ist ein sehr trauriges Ereignis. Verstirbt ein Versicherungs- oder Finanzmakler, führt dies neben der familiären Tragödie oft auch zu dramatischen rechtlichen und finanziellen Konsequenzen. Ein paar wenige, gut geplante Vorsorgemaßnahmen könnten diese verhindern.

Der Resultate-Geschäftsführer und Mitbegründer von Bestandsmarktplatz.de geht in seiner aktuellen Kolumne auf die Folgen einer nicht ausreichenden Notfallvorsorge bei Maklern ein.

Wer außerplanmäßig seinen Versicherungsbestand verkaufen muss oder wessen Angehörige sich plötzlich im Rahmen der todesfallbedingten Nachfolgeplanung um den Verkauf des Maklerbestands kümmern müssen, der bürdet seinen Angehörigen nicht nur eine mächtige Verantwortung auf, sondern riskiert im Zweifel sogar, das gesamte Erbe und den gesamten Unternehmenswert zu verlieren.

Den kompletten Beitrag lesen Sie im AssCompact-Magazin 12/2017.

Sollten Sie noch keine Notfallvorsorge für Ihre Maklerunternehmen vorgenommen haben, sollten wir reden. Lassen Sie uns wissen, wie wir Sie am besten erreichen können oder lesen Sie mehr auf MaklerTreuhand.de

 


Die wenigsten Makler machen sich darüber Gedanken, was mit ihrem Unternehmen passiert, sollten sie versterben. Dabei legt ein Blick auf die Sterblichkeitstafeln nahe, dass ein Makler sich mit diesem Thema auch in eigener Sache intensiver beschäftigen sollte.

Gerade Einzelunternehmer versäumen es oft, in ihrer Maklervereinbarung die Vererbbarkeit der Vertragsbeziehung zu regeln. So erlischt mit dem Tod des Maklers auch die Maklervereinbarung, und das Ende des Maklerunternehmens ist damit besiegelt. Hat der Makler mit verschiedenen Kunden im Laufe der Zeit unterschiedliche Maklervereinbarungen geschlossen und ist nicht vermerkt, mit welchem Kunden welche Version abgeschlossen wurde, muss der Vertragsstatus im Zweifel für jeden Kunden einzeln geprüft werden. Und da jeder Produktgeber seine eigenen Bedingungen darüber erstellt zu haben scheint, wie todesfallbedingte Bestandsübertragungen vollzogen werden, entsteht in einer solchen Situation sehr viel Unsicherheit. Und nicht zuletzt spielen sich emotionale und finanzielle Dramen ab, weil die Hinterbliebenen vor einem finanziellen Scherbenhaufen stehen, wenn Versicherer sich darauf berufen, dass mit dem Tod des Maklers die Vergütungsansprüche gegenüber ihnen erloschen seien.

Aber auch wenn die erbliche Situation klar zu sein scheint, kann es zu Problemen kommen. Besonders die genaue Vertragsgestaltung mit den einzelnen Produktgebern oder Pools wird zur Falle, wenn die Erben nicht über die notwendige Gewerbeerlaubnis oder Sachkunde verfügen. Nicht selten endet ein Vergütungsanspruch eines Maklers mit Verlust der Gewerbeerlaubnis des Maklerunternehmens. Hat eine Erbe keine solche vorzuweisen, hat er regelmäßig auch keinen Vergütungsanspruch.  

Zumindest das Streitpotenzial unter den Erben ist dann deutlich reduziert, weil es nicht mehr viel zu erben gibt. Es sei denn, Produktgeber und Pools stimmen einer „unbürokratischen“ courtagewirksamen Übertragung der Bestände an einen Erben, Käufer oder Nachfolger zu und schaffen das Problem auf dem „kleinen Dienstweg“ beiseite.

Sich auf ein solches Entgegenkommen zu verlassen, wäre dennoch fahrlässig, da neben knallharten wirtschaftlichen Interessen oftmals auch weitere Hindernisse auftauchen. So können Erben nicht davon ausgehen, dass sie personenbezogenen Daten der geerbten Kunden einfach so einsehen und speichern dürfen.

Unbeherrschbar und teilweise richtig hässlich wird es, wenn statt eines Erben eine ganze Erbengemeinschaft ins Spiel kommt und die einzelnen Mitglieder unterschiedliche Interessen durchsetzen wollen. Kleine Widersprüche entwickeln sich nicht selten zu einem unüberbrückbaren Streit, zur Blockade der Erbengemeinschaft bis hin zum Untergang des Maklerunternehmens.

Um dem vorzubeugen, hilft es eigentlich nur, zu Lebzeiten mit einem spezialisierten Dienstleister und einem Anwalt eine wirksame Notlagenprävention zu schaffen. Dabei geht es nur vordergründig um rein juristische Fragestellungen. Es geht um die persönliche und familiäre Lebensplanung, um die strategische Nachfolgeplanung und die treuhänderische Absicherung des Maklerunternehmens. Letzteres ist vor allem dann eine Alternative, wenn keiner der potenziellen Erben Erfahrung darin hat, wie in einer Notlage für ein Maklerunternehmen die Nachfolge zu angemessenen Konditionen geregelt werden kann.

Sie denken, eine GmbH wäre eine echte Alternative? Seien Sie nicht zu optimistisch.  Wenn es dumm läuft, ist mit dem Tod auch in diesem Fall schnell alles vorbei. Aber das ist ein anderes Thema.

bestand.de neues Infoportal zum Kauf und Verkauf von Maklerbeständen

Das Resultate Institut stellt mit bestand.de ein neues Portal zur Verfügung, um Maklern kurze und prägnante Informationen rund um das Thema Maklernachfolge zur Verfügung zu stellen.

bestand.de – Kauf und Verkauf von Maklerbeständen und Versicherungsbeständen

Damit Makler, die Ihren Bestand perspektivisch verkaufen wollen, einen schnellen Überblick über das Thema Nachfolgeplanung gewinnen können, wird bestand.de sukzessive alle relevanten Informationen für die Nachfolgeplanung zur Verfügung stellen.

Angefangen von der strategischen Nachfolgeplanung über die konkrete Vorbereitung des Unternehmens auf die geplante Übergabe des Bestands bis hin zur Suche nach geeigneten Kandidaten stehen zukünftig alle wichtigen Informationen bereit.

Ebenso kann auf die Dienstleistungen des Resultate Instituts und des bestandsmarktplatz.de direkt verzweigt werden.

Sollten Sie Fragen haben, lassen Sie es uns wissen:

 

AssCompact: Sind Sie noch Makler oder schon Investor… im Kauf von Maklerbeständen

Viele Käufer von Maklerbeständen stöhnen, wenn es darum geht, den Aufwand einer Bestandsübertragung für einen Maklerbestand zu beziffern oder die potenziellen Risiken abzuschätzen, die der Kauf eines Versicherungsbestands mit sich bringen könnte. „Alles Quatsch!“ möchte Andreas Grimm vom Resultate Institut dazu sagen, denn die Renditen, die im Bestandskauf erzielt werden sind zum Teil gigantisch.

Ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht.

Lesen Sie dazu den gesamten Beitrag aus der AssCompact 11/2017.

Sie sind nicht ganz sicher, ob die Renditen tatsächlich so hoch sind? Wir haben Ihnen einen Faktencheck vorbereitet.

Sollten Sie sich für den Kauf eines Maklerbestands interessieren, dann lassen Sie uns dies wissen und hinterlegen Sie kostenlos Ihr Suchprofil in unserer Nachfolger- und Investorendatenbank.


Sind Sie noch Makler oder schon Investor?

Viele Makler und Finanzanlagevermittler wollen wachsen, mehr Umsatz und mehr Ertrag erzielen. Das geht durch mehr Arbeit oder durch Optimierung. Oder aber durch den Zukauf von Maklerbeständen. Wer allerdings oft mit potenziellen Käufern verhandelt, wundert sich über die oft sehr problemorientierte Herangehensweise:

„Bevor ich mit dem Verkäufer über den Bestand verhandle, will ich erstmal ganz genau wissen, was da drin ist“. So eröffnen viele Kaufinteressenten das Gespräch. „Wenn ich den Bestand übernehme, dann kann ich erstmal zwei Jahre nichts anderes machen, als diese Kunden zu besuchen und zu beraten. Das rechnet sich doch nie“, sind weitere Befürchtungen.  Natürlich gibt es Einzelfälle von „schwarzer Schafen“, die Käufer über den Tisch ziehen wollen, doch das ist die Minderheit. Ein spezialisierter Unternehmensberater hat solche Probleme normalerweise recht gut im Griff.

Aber in der Tat stürzen sich viele Kaufinteressenten zuerst auf mögliche Risiken und Aufwände. Manche führen sich auf, als wäre ihr Kauf ein Akt der Nächstenliebe gegenüber dem Verkäufer. Dabei wäre stattdessen eine Investoren-Sichtweise die ratsame Alternativ. Und zwar genau dann, wenn sie den Fokus auf die erzielbaren Renditen richtet. Und diese Renditen sind in der Tat der Hammer! Zumindest für Wiederholungstäter, die zu ihren aktuellen Beständen weitere hinzukaufen.

Wie hoch die Renditen tatsächlich sind, können Sie relativ einfach an folgendem Beispiel selbst nachrechnen:

Unterstellen wir einen Bestandskäufer, der einen Maklerbestand mit einer Bestandscourtage von 100.000 EUR p.a. für einen Kaufpreis von 300.000 EUR erwirbt und sich nach der Übernahme möglichst passiv verhält, um wenig Vertriebskosten zu produzieren. Ein größerer Makler wird durch eine solche Übernahme in der Regel keine zusätzlichen Fixkosten auslösen, sondern höchsten variable Kosten. In diesem Beispiel nehmen wir 10 Prozent des Courtagevolumens an. Gehen wir von einem Ertragssteuersatz von 35 Prozent und einer Abschreibung des Bestands über 7 Jahre aus, wird Sie das Ergebnis überraschen:

Gibt der Käufer das Geld nicht aus, wird er nach fünf Jahren mehr als 350.000 EUR Barvermögen nach Steuern angespart haben – die eventuell erzielbaren Abschlusscourtagen noch gar nicht mitgerechnet. Das ist deutlich mehr, als das anfangs investierte Geld. Was wir nicht vergessen dürfen: Der übernommene Maklerbestand ist ebenfalls noch da und hat seinen Wert kaum eingebüßt. Würde der Käufer das Geld alternativ auf der Bank anlegen, müsste die Bankanlage für das gleiche Ergebnis eine jährliche Rendite von 17 Prozent nach Steuern erzielen.

Hätte er stattdessen nur 150.000 EUR für den Bestand bezahlt, läge die erzielte Rendite sogar weit über 30 Prozent nach Steuern. Jahr für Jahr mit Zinseszins.

Welche legale Investition erzielt heute höhere Renditen mit so wenig Risiko?

Natürlich werden Sie jetzt einwenden, dass das eine „Laborrechnung“ ist. Stimmt aber nur zum Teil. Nehmen wir einfach einmal an, wir hätten eine überraschend hohe Stornoquote von jährlich 10 Prozent (was fünf Jahre in Folge eigentlich nie eintritt) und nehmen wir ferner an, die variablen Kosten würden bei 40 Prozent der Courtagen liegen, die Marktpreise für Maklerbestände in diesem Zeitraum um ein Drittel fallen und die Abschreibungszeiträume auf 15 Jahre angehoben. Also alles „Schlimme“ gleichzeitig eintreten:

Sogar dann ist das Ergebnis positiv: Auf dem Konto des Käufers würden nach fünf Jahren stolze 194.000 versteuerte Euro liegen und der Versicherungsbestand wäre immer noch ungefähr 131.000 EUR wert. Sogar im schlimmsten Szenario würde also eine alternative Bankanlage eine Rendite von 2 Prozent nach Steuern erzielen müssen, um dasselbe Vermögen aufzubauen.

Also werden Sie ruhig Investor! Es lohnt sich. Zumindest ab dem zweiten Bestand.

DKM Kongress Maklernachfolge am 26.10.2017 10:00 – 15:45 Uhr

Liebe Besucher!

auch dieses Jahr gestalten wir den DKM Kongress Maklernachfolge.

Alles rund um den Verkauf, Kauf und die Übertragung von Maklerbeständen und Maklerunternehmen.

„Was ist ein Maklerbestand denn nun wirklich wert?“,

„Wie finde ich einen passenden Nachfolger für mein Maklerunternehmen?“

Das sind zwei der Fragen, die sich Makler meist viel zu spät stellen.

So einfach sind diese Fragen nicht zu beantworten, zumindest dann, wenn wirklich ein optimal passendes Ergebnis erzielt werden soll und nicht nur Berater, Vermittler und die Gegenseite reich werden sollen.

Was den meisten Maklern klar ist: Ein Maklerunternehmen stellt – zumindest in den meisten Fällen – ein kleines Vermögen dar, in manchen Fällen auch ein richtig großes. Da gehört einiges dazu, was richtiggemacht werden muss.

Wie das geht und woraus Sie achten sollten, erfahren Sie in diesem Kongress.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf der DKM – gerne auch an unserem Messestand in Halle B17b.

Sie haben Fragen? Gerne hier:

AssCompact: Warum Werte so wichtig sind

Wer sich damit beschäftigt, Maklerbestände zu kaufen oder zu verkaufen, stellt sich auch immer wieder die Frage nach dem richtigen Wert eines Bestands oder eines Unternehmens, denn der Wert stellt letztlich die Basis für die Ermittlung eines fairen Kaufpreises.

Und dass Wert nicht gleich Wert ist und dass ein Unternehmen unterschiedlich viel Wert sein kann, das ist vielen gar nicht bewusst. Damit sich das etwas ändert, hat sich unser Geschäftsführer Andreas Grimm in seiner AssCompact-Kolumne mit der Frage beschäftigt, warum der Wert eines Maklerbestands oder eines Versicherungsbestands eigentlich so wichtig ist.

Die vollständige Kolumne lesen Sie