AssCompact.de: Bestandsverkauf in zwei Wochen, geht das?

Nachfolgeplanung braucht üblicherweise Zeit, wenn ein optimales Ergebnis mit einem perfekten Nachfolger herauskommen soll. Doch was, wenn keine Zeit bleibt? Geht Nachfolgeplanung in einer oder zwei Wochen? Eine echte Nachfolgeplanung sicher nicht! Aber Bestandsverkauf geht im Prinzip auch im Turbo-Modus, sagt Andreas Grimm vom Bestandsmarktplatz.

Wenn es wirklich schnell gehen muss, dann braucht es die eingespielten Abläufe eines professionellen, seriösen Bestandskäufers, denn Fehler dürfen genauso wenig passieren wie ein Fehlgriff in der Käuferauswahl.

Wie der Turbo-Modus funktionieren kann und dennoch gute Konditionen erzielbar sind, erklärt unser Geschäftsführer Andreas Grimm in seiner Kolumne in der AssCompact.

Sollten auch Sie Ihren Bestand schnell veräußern wollen, dann kontaktieren Sie uns und teilen Ihre Vorstellungen mit.

 

Nachfolgeplanung braucht Zeit! Zumindest dann, wenn ein optimales Ergebnis mit einem perfekten Nachfolger herauskommen soll. Doch was, wenn dafür einfach keine Zeit bleibt? Geht Nachfolgeplanung in einer oder zwei Wochen? Nein! Aber Bestandsverkauf geht im Prinzip auch im Turbo-Modus.

Wenn es schnell gehen soll, bleibt oft keine Zeit für eine individuelle Nachfolgersuche. Dann braucht es die eingespielten Abläufe eines professionellen Bestandskäufers.

Dazu habe ich mir kürzlich testweise den Online-Rechner eines professionellen Bestandskäufers angesehen und Makler gespielt. „Jetzt möglichen Wert Ihres Unternehmens berechnen!“ stand da. Das Ergebnis: „Ihre mögliche Renteneinnahme in den ersten 10 Jahren: 789.005,32 €“. „Wow!“, dachte ich mir, „fast 800.000 Euro für nur 100.000 EUR Courtageumsatz!“

Ist ein solches Ergebnis wirklich realistisch? Aus 100.000 EUR macht ein Makler zu aktiven Zeiten schließlich selten mehr als 40.000 EUR verfügbares Einkommen. Nicht verwunderlich also, dass viele Makler bei solchen Prognosen bedenkenlos zugreifen. Dabei gäbe es einfache Möglichkeiten, eine sichere Entscheidungsbasis mit realistischen Annahmen zu bekommen.

Wenn es beim Verkauf eines Maklerbestands schnell gehen muss, sollten ein Makler immer auf einen unabhängigen Marktvergleich setzen – und zwar auf einen, der nur für ihn und seinen Bestand erstellt worden ist. Allgemeine Vergleichstabellen sind viel zu grob und können individuelle Effekte nicht berücksichtigen. Die sind aber entscheiden! Nicht nur die formalen Konditionen des Käufers sind wichtig. Die Entwicklung des Bestands bei und nach der Übertragung ist meist viel entscheidender. Hinzu kommt die unterschiedliche steuerliche Behandlung der Modelle. Bereits bei einer Bestandscourtage von 100.000 EUR können die Ergebnisse verschiedener Modelle so um mehrere 100.000 EUR nach Steuern voneinander abweichen.

Das Resultate Institut hat deshalb sein Vergleichssystem „Resultate Select“ entwickelt und macht es gegen Gebühr auch den Besuchern des AssCompact-Bestandsmarktplatzes zugänglich. Das System prognostiziert für jeden Makler individuell die Vergütungen aus verschiedenen Bestandskaufmodellen nach Steuern. Am Ende ermittelt es das Kaufmodell, von dem sich der Makler nach Steuern den größten wirtschaftlichen Nutzen erwarten darf – unabhängig davon, ob es sich beim betreffenden Modell um eine Rentenlösung oder ein ratierliches Kaufpreismodell handelt. Zusätzlich fordert das System auf Wunsch auch gleich ein verbindliches Vertragsangebot vom betreffenden Käufer an.

Das Vorgehen kommt besonders verkaufswilligen Maklern zugute, die keine Zeit für eigene Markt- und Hintergrundrecherchen oder gar nervenaufreibende Verhandlungen mit potenziellen Käufern investieren wollen.

Mein fiktiven Maklerbestand hätte übrigens obige Rente niemals erzielt. Dafür hätte ich aber zum 2,8fachen der Bestandscourtage in drei Raten verkaufen können. Wäre der PKV-Anteil im Bestand höher gewesen, hätte mir ein anderer Anbieter sogar noch deutlich mehr bezahlt. Gut, dass es nur ein fiktiver Testbestand ist, sonst hätte ich mich glatt darüber geärgert, so wenig PKV vermittelt zu haben.