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Sind „Eintrittsgelder“ in der Vermittlung seriös?

am 05.06.2015

Für den Käufer von Maklerbeständen oder Maklerunternehmen stellt der Kauf eines Bestands eine unternehmerische Investition dar, die wohl überlegt und genau geplant sein möchte.

Sehr schnell müssen potenzielle Käufer jedoch feststellen, dass es in der aktuellen Marktlage kaum möglich ist, an gut gepflegte Maklerbestände zu kommen, wenn nicht der Faktor Glück einem besonders gut in die Hände spielt. Ohne professionelle Vermittlung finden die wenigsten Kaufinteressenten geeignete Übernahmekandidaten.

Das liegt an der aktuellen Marktsituation, in der der Bedarf an Beständen – entgegen den meisten Publikationen in vielen Fachmedien – das Angebot noch deutlich übersteigt. Aber es liegt auch daran, dass bei der Übernahme von Beständen auch vieles gleichzeitig passen muss: z.B. die regionale Übereinstimmung der Marktgebiete, Geschäftsfelder und Geschäftsmodell, Größe des Unternehmens, Infrastruktur und Preis. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht besonders groß, dass die vorigen Faktoren alle passen UND man sich dann auch noch trifft und über dieses Thema spricht, ist nicht besonders groß. Die Suche nach dem passenden Maklerbestand gleicht deshalb oftmals der Suche nach der Nadel im Heuhaufen, in der auch professionelle Vermittler in der Regel einen Großteil der Kaufinteressenten nicht kurzfristig mit geeigneten Beständen bedienen können.

Üblicherweise erhält ein Vermittler von Maklerbeständen im Falle einer erfolgreichen Transaktion ein Erfolgshonorar. Die laufenden Spesen kommen in der Regel unabhängig davon dazu. Handelt es sich um größere Unternehmen oder hat der Käufer ein erhöhtes Informationsbedürfnis fallen oftmals weitere Prüfungskosten an, um in die fraglichen Sachverhalte Transparenz zu bringen.

Manche Vermittler nutzen die Hohe Nachfrage nach Beständen aus und verlangen bereits mit Unternzeichnung des Vermittlungsauftrags ein Honorar, ohne dass sie für den potenziellen Kunden überhaupt wirklich tätig geworden sind. In manchen Fällen mehr als 1.000 EUR. Mit dem Wissen, den Kaufinteressenten in absehbarer Zeit nicht wirklich bedienen zu können, ein fragliches Vorgehen.

Kaufwillige Makler sollten deshalb vorsichtig sein, wenn sie ein „Eintrittsgeld“ bezahlen müssen, um sich in einer Interessentendatenbank registrieren zu dürfen. Dieses Geld ist in der überwiegenden Zahl der Fälle weg, ohne dass die realistische Möglichkeit eintritt, ein Maklerunternehmen wirklich kaufen zu können.

Nach den statistischen Erhebungen von Resultate kommen auf einen verkaufswilligen Makler zur Zeit ungefähr vier kaufwillige.

Resultate arbeitet deshalb nach dem Prinzip „Honorar gegen Leistung“, denn nur das erachten wir als faires Prinzip im Sinne unserer Werte und vor allem im Sinne unserer Kunden.