Nachfolge-Szenarien

Wenn die Nachfolge eines Maklers zu regeln ist, werden üblicherweise lediglich zwei Übergabeszenarien betrachtet: Den Verkauf des Bestands und den Verkauf des Maklerunternehmens selbst.

Dabei gibt es eine Vielzahl von Nachfolgeszenarien, die alle unterschiedlichen Zielsetzungen folgen können und die – vor allem aus Bewertungssicht – zu total unterschiedlichen Unternehmenswerten führen können, da aus Sicht des jeweiligen Nachfolgers andere Wertschöpfungen entstehen.

Nur beispielhaft einige Nachfolgeszenarien:

  • Einzekaufleute ohne zwischengeschalteten Pool:
    • Übergabe des Bestands an einen Nachfolger unter Fortführung des aktuellen Geschäftsmodells mit Revenue-Sharing-Modell
    • Übergabe des Bestands an einen Nachfolger unter Fortführung des aktuellen Geschäftsmodells gegen Kaufpreiszahlung
    • Übergabe des Bestands an einen Makler „in der Nachbarschaft“ mit Auflösung des Standorts mit Kaufpreiszahlung
    • Übergabe des Bestands an einen Makler „in der Nachbarschaft“ mit Fortführung des Standorts mit Kaufpreiszahlung
    • Übergabe des Bestands an einen instiutionellen Bestandsverwalters oder Bestandsverwerters
    • Übergabe des kompletten Büros mit allen Vermögenspositionen und unter Übernahme der Arbeitsverträge etc.
  • Einzekaufleute mit zwischengeschalteten Pool:
    • Übergabe des Bestands an einen Nachfolger mit Revenue-Sharing-Modell
    • Übergabe des Bestands an einen Nachfolger gegen Kaufpreiszahlung
    • Übergabe des Bestands an einen Makler „in der Nachbarschaft“ mit Kaufpreiszahlung
    • Übergabe des Bestands an einen instiutionellen Bestandsverwalters oder Bestandsverwerters
    • Übergabe des kompletten Büros mit allen Vermögenspositionen und unter Übernahme der Arbeitsverträge etc.
  • Kapitalgesellschaften
    • Verkauf an einen internen Nachfolger mit/ohne Auzszahlung eines Gesellschafters
    • Aufstieg und Einkauf eines Mitarbeiters zum Gesellschafter und spätere Auszahlung des Altgesellschafters
    • Verkauf an einen Makler „in der Nachbarschaft“ mit identischem Geschäftsmodell
    • Verkauf an einen Makler „in der Nachbarschaft“ mit komplementärem Geschäftsmodell
    • Verkauf an einen großen Vertrieb und Verschmelzung mit dessen Bestandsverwaltungsgesellschaft
    • Verkauf und Verschmelzung mit einem reinen Bestandsverwalter