AssCompact 03/2017: Makler verschenken regelmäßig ein Vermögen beim Bestandsverkauf

Wenn Makler ihren Maklerbestand verkaufen, dann verschenken Sie oftmals ein Vermögen – und das, ohne es zu merken. Andreas W. Grimm, Geschäftsführer des Resultate Instituts beleuchtet diesen Aspekt in seinem Beitrag für das Fachmagazin AssCompact.

Den vollen Beitrag können Sie hier auf AssCompact lesen.

Wenn Sie Ihr Vermögen nicht verschenken wollen, sondern für Unternehmen einen angemessenen Preis erhalten wollen, dann sollten Sie mit uns reden. Wir zeigen Ihnen gerne, wie Sie Ihre Nachfolge so planen, dass alles bestens klappt.

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Der Verkauf eines Maklerbestands soll sich für den Verkäufer lohnen. Wenn das Resultate Institut allerdings beim einen oder anderen Makler Gelegenheit bekommt, Bestandsverkäufe im Nachhinein zu beurteilen, muss es in vielen Fällen feststellen, dass der Verkäufer ein größeres Vermögen verschenkt hat. In den meisten Fällen hängt es damit zusammen, dass der Maklerbestand oder das Maklerunternehmen nicht bewertet wurde, sondern der Verkäufer einfach ein Übernahmeangebot angenommen hat. Wenn überhaupt, wurde der Wert des Bestands einfach nur abgeschätzt oder es wurde schlichtweg ein nicht geeignetes Bewertungsverfahren angewendet. Damit kommt es bei der Kaufpreisgestaltung sehr oft zu einem viel zu tiefen Wertansatz. Der Verlierer ist dann der Verkäufer.

Nicht jedes Bewertungsverfahren am Markt ist geeignet, den Wert eines Maklerunternehmens oder eines Maklerbestands zu ermitteln Die meisten Online-Tools sind nicht annähernd in der Lage, einen Bestandswert zu ermitteln, schon gar nicht den Wert eines ganzen Maklerunternehmens. Wer sicher sein will, dass sein Unternehmen angemessen bewertet wird, beauftragt einen geprüften Sachverständen – der muss nicht immer gleich ein Gutachten erstellen, eine sachverständige Wertermittlung ist meist völlig ausreichend und deutlich kostengünstiger.

Auch das Finanzamt kann einem Makler die Freude an seinem Bestandsverkauf deutlich trüben: Veräußert er sein Unternehmen, kann er üblicherweise Freibeträge nutzen und die sogenannte Fünftelmethode oder den geminderten Steuersatz zum Ansatz bringen. Allerdings nur dann, wenn er die einschlägigen Bedingungen des Gesetzes wirklich erfüllt. Verkauft er dagegen nur seinen Bestand, also nur einen Teil des Unternehmens, fallen diese Steuererleichterungen meist weg. Er muss dann oftmals nicht nur den vollen Kaufpreis versteuern, sondern auch noch Umsatzsteuer abführen. Wer eine GmbH oder UG verkauft und auf die Vorteile des Teileinkünfteverfahrens hofft, ist allerdings vor bösen Überraschungen ebenfalls nicht sicher, sollte er das Unternehmen einige Jahre zu früh nach Gründung oder Umwandlung verkaufen wollen.

Richtig kostspielig werden oft Klauseln mit variablen Kaufpreisgestaltungen oder Bestandsrentenmodelle. So werden immer wieder Bedingungen vereinbart, die von vorneherein nicht erreichbar sind. Es ist beispielsweise fast unmöglich, mit 90 Prozent der A-Kunden innerhalb von 3 Monaten ein Übergabegespräch zu vereinbaren. Ist der Kaufpreis direkt an den Anteil der courtagewirksam übertragenen Verträge gekoppelt, kann das den Erlös oder die Maklerrente empfindlich reduzieren. Denn oft werden Quoten vereinbart, die viel zu hoch liegen oder Stornorisiken deutlich unterschätzt. Dagegen kann der Käufer von einer Kopplung an die courtagewirksame Übertragungsquote profitieren, auch dann, wenn er zuerst nur in die Rolle des Korrespondenz­maklers kommen sollte. Gelingt es ihm die Verträge um zu decken, kann er die komplette Courtage der umgedeckten Verträge vereinnahmen, ohne den Verkäufer für diesen Teil des Bestands entschädigen zu müssen.

Am ärgerlichsten wird es allerdings, wenn ein Makler seinen Kaufpreis aufgrund eines Verstoßes gegen das geltende Datenschutzrecht an den Staat abgeben muss. Das BDSG hält durchaus empfindliche Strafen für Verstöße bereit, die im Extremfall auch den kompletten wirtschaftlichen Nutzen einer Transaktion über die im Gesetz eigentlich bestimmte Maximalstrafe hinaus abschöpfen können. Die Übergabe von Kundendaten will deshalb sehr genau geplant und rechtlich geprüft sein.

Es gibt also sehr viele gute Gründe, sich gut beraten zu lassen und die eigene Nachfolge gründlich vorzubereiten.

AfW Bundesverband begrüßt das Resultate Institut als neues Fördermitglied

Der AfW Bundesverband veröffentlichte folgende Pressemitteilung:

AfW-Pressemeldung

01.03.2017

Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW begrüßt herzlich das Resultate Institut für Unternehmensanalysen und Bewertungsverfahren GmbH

„Wir freuen uns, mit der Resultate GmbH ein neues Fördermitglied zu begrüßen, das Makler dabei unterstützt, professionell und strategisch vorzusorgen.

Es heißt, der Schuster trägt die schlechtesten Schuhe. So ist das auch oft bei Versicherungsmaklern. Sie unterstützen sehr engagiert Kunden, übersehen
aber häufig die eigenen Defizite bei der Planung für den Exit oder den Notfall.“, so Rechtsanwalt Norman Wirth, Geschäftsführender Vorstand. Ohne professionelle Begleitung ist eine solche Planung oft nicht möglich – und dabei geht es nur zu einem geringen Teil um juristische Fragestellungen.

Der Großteil der Versicherungsmakler plant heute seine Nachfolge nicht strategisch und geht oftmals schlecht vorbereitet in die Nachfolgersuche oder in die Übergabe seiner Bestände oder Maklerunternehmen. Das führt dazu, dass viele Makler ihr Unternehmen weit unter Wert verkaufen oder ihre Angehörigen im Falle einer Notlage oder des Todes in eine emotionale und fachliche Überforderung bringen.

Am Ende des Berufslebens soll ein übergabefähiges, werthaltiges Unternehmens geschaffen sein, für das ein wirklich angemessener Verkaufserlös erzielen wird.

Das Resultate Institut setzt hier an und verhilft Maklern durch eine neutrale Beratung und Begleitung zu einer lukrativen und funktionierenden Nachfolge. Dazu gehören eine zielorientierte strategische Nachfolgeplanung ebenso wie sachkundige Bestands- und Unternehmensbewertungen, eine unabhängige Käufer- und Nachfolgerauswahl  und vor allem eine wirksame Notlagen-Absicherung für den Fall von schwerer Krankheit, Unfall oder Tod.

Resultate Geschäftsführer Andreas W. Grimm: „Eine starke Interessenvertretung für den Berufsstand Versicherungsmakler ist in Zeiten von IDD und sonstiger Überregulierung dringend geboten. Gern unterstützen wir daher den Bundesverband Finanzdienstleistung in seinen äußerst wichtigen und professionellen Arbeit.“

Bundesverband Finanzdienstleistung AfW

Ackerstr. 3

10115 Berlin

Tel.: + 49 (0) 30 63 96 437 – 0

Fax: + 49 (0) 30 63 96 437 – 29

E-Mail: office@afw-verband.de

Vorstand: Norman Wirth (geschäftsführender Vorstand), Frank Rottenbacher, Matthias Wiegel

Amtsgericht Charlottenburg, VR-Nr. 27414

Die Pressemitteilung zum Download: PM_2017_03_01_Neues AfW Fördermitglied Resultate